Ute Schallenberg erhält Bundesverdienstkreuz für ihr Lebenswerk in Kultur und Nächstenliebe
Angela DietzUte Schallenberg erhält Bundesverdienstkreuz für ihr Lebenswerk in Kultur und Nächstenliebe
Ute Schallenberg ist mit dem Bundesverdienstkreuz für ihr lebenslanges Engagement in den Bereichen Musik, Kultur und humanitäre Anliegen ausgezeichnet worden. Die 76-Jährige aus Isselhorst erhielt die Ehrung im Rahmen einer Feierstunde im Haus Kirchstraße 21. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte die renommierte Auszeichnung genehmigt.
Landrat Sven-Georg Adenauer überreichte Schallenberg die Auszeichnung. In seiner Rede betonte er die Harmonie in ihrem Wirken, das er als eine „Triade“ aus Musik, Kultur und Menschlichkeit beschrieb. Ihr Lebenswerk, so Adenauer, sei stets vom Wohl anderer geprägt gewesen.
Schallenbergs Verdienste erstrecken sich über Jahrzehnte. Sie initiierte, gründete mit und leitete jahrelang den Förderverein für Kirchenmusik. In den 1980er-Jahren setzte sie sich erfolgreich für die Schaffung einer hauptamtlichen Kantorenstelle ein. Noch 2020 weitete sie ihr Engagement aus und unterstützte jesidische Familien in Niehorst.
Auch Bürgermeister Matthias Trepper würdigte ihr Schaffen. Er hob ihren nachhaltigen Einfluss auf den Landkreis und die gesamte Stadt hervor.
Mit dem Bundesverdienstkreuz wird Schallenbergs vielseitiges Engagement gewürdigt. Ihr Wirken in der Musik, der Gemeinschaftsarbeit und der humanitären Hilfe hat in ihrer Region deutliche Spuren hinterlassen. Die Ehrungsveranstaltung stand ganz im Zeichen ihrer Leistungen und ihrer anhaltenden Wirkung.






