26 June 2026, 16:08

Thomas Roosen verlässt nach 42 Jahren die Polizei NRW – ein Rückblick

POL-LZPD: Leiter der LZPD NRW geht in den Ruhestand

Thomas Roosen verlässt nach 42 Jahren die Polizei NRW – ein Rückblick

Thomas Roosen, Leiter des Landesamts für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD NRW), geht Ende Juli nach 42 Jahren im Dienst in den Ruhestand. Mit seinem Ausscheiden endet eine Karriere, die ihn vom Streifendienst bis an die Spitze einer zentralen Polizeibehörde in Nordrhein-Westfalen führte.

Seit 2020 stand Roosen an der Spitze des LZPD NRW, das mit Sitz in Duisburg rund 1.800 Beschäftigte an über zehn Standorten vereint. Nur ein Drittel der Mitarbeiter sind Polizeibeamte – vertreten sind über 40 Berufe, die die vielfältigen Aufgaben der Behörde unterstützen.

Seine Laufbahn bei der Polizei NRW begann im Streifendienst. Seit dem Jahr 2000 spezialisierte er sich auf Informationstechnologie, leitete später bundesweite IT-Projekte und beriet das Innenministerium. Als Amtsleiter reorganisierte er die zentrale Polizei-IT und verantwortete komplexe Systeme, die den täglichen Einsatzbetrieb tragen.

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Innenminister Herbert Reul würdigte Roosen als den richtigen Mann für diese Position. Das LZPD NRW bleibe unverzichtbar für die Polizeiarbeit in der Region – der Leitspruch „Kein Einsatz ohne uns“ gelte nach wie vor. Bis eine Nachfolge geregelt ist, übernimmt die Regierungsdirektorin Astrid Ohde kommissarisch die Leitung.

Roosen hinterlässt ein Erbe der Modernisierung der Polizei-IT und der Unterstützung von Einsätzen in ganz NRW. Das LZPD NRW wird auch künftig eine zentrale Rolle bei der Gestaltung der Polizeiarbeit spielen. Seine Nachfolgerin oder sein Nachfolger übernimmt eine Behörde mit breitem Fachwissen und einer entscheidenden Mission.

Quelle