Stuttgart verschärft Grillregeln: Wo das Feuer bald verboten ist
Stuttgart führt strengere Regeln für öffentliches Grillen ein
Stuttgart bereitet die Einführung strengerer Vorschriften für das Grillen in öffentlichen Räumen vor. Die neue Verordnung, die im kommenden Frühjahr in Kraft treten soll, wird das Grillen auf ausgewiesene Bereiche beschränken und dabei Bedenken hinsichtlich Sicherheit, Vermüllung und Konflikten Rechnung tragen. Die Stadtverwaltung möchte soziale Aktivitäten mit Naturschutz und Brandprävention in Einklang bringen.
Nach den geplanten Regelungen wird Grillen nur noch in gekennzeichneten Zonen zu festgelegten Zeiten und mit zugelassenen Grilltypen erlaubt sein. Bei einer Waldbrandgefahrenstufe 4 gilt ein vollständiges Verbot. Obwohl noch keine konkreten Standorte feststehen, prüft die Verwaltung derzeit geeignete Flächen in der gesamten Stadt. Die endgültigen Entscheidungen treffen die Bezirksvertretungen.
Am Engelsberger Hof wird das Grillen künftig nicht mehr gestattet sein, da das Gelände vorrangig als Spielbereich für Kinder dient. Probleme wie Rauch, Lärm, Müll und Brandgefahren führten zu diesem Verbot. Stattdessen plant die Stadt, spezielle Picknickplätze einzurichten, um gesellige Zusammenkünfte ohne Risiken für Sicherheit und Natur zu fördern.
Das Ordnungsamt wird regelmäßig Kontrollen durchführen, um die Einhaltung der Vorschriften zu überwachen. Verstöße werden mit Bußgeldern geahndet. Die Verantwortlichen betonen, dass die neuen Regeln präventiv wirken und für saubere, sichere und zuverlässig nutzbare öffentliche Räume sorgen sollen.
Bevor die Verordnung umgesetzt wird, bedarf sie noch der Zustimmung der politischen Gremien. Sobald sie in Kraft tritt, legt sie fest, wo, wann und wie die Bürger in Stuttgart grillen dürfen. Die Stadt erwartet, dass die Änderungen Streitigkeiten verringern, Grünflächen schützen und die öffentliche Sicherheit gewährleisten werden.
Stuttgarts Engelsberger Hof Grillverbot nun in Kraft
Das permanente Grillverbot in Stuttgart auf dem Engelsberger Hof trat sofort nach der Genehmigung durch den Stadtrat am 5. März 2026 in Kraft. Alle Grillinfrastrukturen wurden bis zum 8.-9. März abgebaut und die Durchsetzung begann an diesem Wochenende. Das Ordnungsamt bestätigte eine strenge Überwachung: Verstöße werden mit Geldbußen geahndet. An ihrer Stelle plant die Stadt die Einrichtung von festen Picknickbereichen, um soziale Treffen ohne Feuergefahren aufrechtzuerhalten.