03 April 2026, 10:13

Sören Link verzichtet auf SPD-Spitzenkandidatur für NRW-Wahl 2027

Plakat bewirbt Bergbahn, Deutschland als elektrisches Stadt, zeigt Bilder von Gebäuden, Bäumen, Hügeln und beschreibenden Text.

Sören Link verzichtet auf SPD-Spitzenkandidatur für NRW-Wahl 2027

Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link hat bestätigt, dass er nicht als Spitzenkandidat der SPD für die Landtagswahl 2027 in Nordrhein-Westfalen antreten wird. Diese Entscheidung fällt trotz früherer Berichte, wonach Bundesarbeitsministerin Barbara Bas ihn für diese Rolle unterstützt hatte. Link, der erst vor wenigen Monaten mit großer Mehrheit wiedergewählt wurde, möchte sich weiterhin auf sein aktuelles Amt konzentrieren.

Bereits im Januar hatte es geheißen, dass Bas, die SPD-Vorsitzende und Bundesarbeitsministerin, sich für Links Nominierung an die Spitze ausgesprochen habe. Doch der Oberbürgermeister hat nun deutlich gemacht, dass seine Priorität weiterhin Duisburg gilt. Er bezeichnete seine Wiederwahl als Auftrag und Verantwortung zugleich und betonte damit sein Engagement für die Stadt.

Die SPD in Nordrhein-Westfalen verfügt dennoch über mehrere qualifizierte Kandidaten, die für den Wahlkampf 2027 in Frage kommen. Die Partei plant, ihre Wahlkampfstrategie im Januar zu finalisieren, doch bisher hat sich noch kein klarer Favorit herauskristallisiert. Aktuelle Umfragen vom April 2024 zeigen die CDU mit 38 Prozent in Führung, während die SPD bei 19 Prozent liegt. Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) bleibt die dominierende Figur, während potenzielle SPD-Herausforderer in den Umfragen noch nicht erfasst wurden.

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André Kuper, eine führende Persönlichkeit der CDU, hat bereits einen eigenen Antritt ausgeschlossen. Die SPD steht indes vor der Herausforderung, einen Kandidaten zu finden, der die Lücke bis zur Wahl schließen kann. Links Absage zwingt die Partei nun, nach einer Alternative zu suchen, um die starke Position der CDU herauszufordern. Bis Januar, wenn die Wahlkampfstrategie feststehen soll, werden die kommenden Monate für die Vorbereitungen der SPD entscheidend sein.

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