Senior aus Sankt Augustin verliert Tausende an falsche "Tochter" – so lief der Betrug ab
Oswin MargrafSenior aus Sankt Augustin verliert Tausende an falsche "Tochter" – so lief der Betrug ab
76-Jähriger aus Sankt Augustin verliert vierstelligen Betrag an Betrüger, die sich als seine Tochter ausgaben
Ein 76-jähriger Mann aus Sankt Augustin ist auf Betrüger hereingefallen, die sich per Textnachricht und Messengerdienst als seine Tochter ausgaben. Erst nach der Überweisung des Geldes bemerkte das Opfer den Schwindel.
Der Vorfall begann am Donnerstag, dem 30. Oktober, als der Mann eine SMS erhielt, die angeblich von seiner Tochter stammte. Darin hieß es, ihr Handy sei kaputt, und sie bat um finanzielle Hilfe. Da er der Nachricht vertraute, setzte er das Gespräch über einen Messengerdienst fort.
Am folgenden Tag, dem 31. Oktober, überwies der Mann wie gefordert den Betrag. Misstrauen kam auf, als Versuche, die neue Nummer zu erreichen, scheiterten. Als ihm klar wurde, dass er Opfer eines Betrugs geworden war, erstattete er Anzeige bei der Polizei.
Die Behörden bestätigten, dass es sich um einen gezielten Betrugsfall handelt, und leiteten Ermittlungen ein. Sie wiesen darauf hin, dass ältere Menschen besonders häufig Ziel solcher Maschen seien. Um ähnliche Vorfälle zu verhindern, rät die Polizei, vor Geldüberweisungen die Identität durch einen Anruf auf einer bekannten Nummer zu überprüfen.
Die Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg ruft die Bevölkerung zur Wachsamkeit gegenüber betrügerischen Nachrichten auf. Familien sollten mit älteren Angehörigen über diese Risiken sprechen. Für weitere Informationen steht die Pressestelle der Polizei für Anfragen zur Verfügung.






