Schwerverletzter Gleisbauer nach Zugunfall in Frechen-Königsdorf
Bei einem Unfall am frühen Donnerstagmorgen wurde ein 21-jähriger Gleisbauer am Bahnhof Frechen-Königsdorf von einem Zug erfasst und schwer verletzt. Der Vorfall führte zu erheblichen Behinderungen im Bahnverkehr: Die Linie RE 9 wurde für zwei Stunden komplett eingestellt, zahlreiche Verbindungen hatten Verspätungen.
Der Unfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden am Bahnhof Frechen-Königsdorf. Ein Regional-Express, der von Köln unterwegs war, traf den Arbeiter, der dabei schwere Verletzungen erlitt. Rettungskräfte versorgten ihn vor Ort, bevor er notfallmäßig in ein Krankenhaus gebracht wurde.
Die RE-9-Linie war für etwa zwei Stunden vollständig gesperrt. Sieben Züge hatten aufgrund des Vorfalls insgesamt Verspätungen von rund 90 Minuten. Die Behörden haben Ermittlungen eingeleitet, um die genauen Umstände des Unfalls zu klären.
Dies ist nicht der erste Sicherheitsvorfall im Zusammenhang mit der RE 9. Bereits im Juli 2012 gab es ein ähnliches Problem mit einem Talent-2-Triebzug, bei dem sich Schrauben an den Türen zwischen Siegen und Aachen gelockert hatten. Die betroffenen Züge wurden vorübergehend von Bombardier zur Reparatur abgezogen und kehrten am 5. August 2012 in den Betrieb zurück. Nach diesem Vorfall wurden jedoch keine zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen für Personal oder Fahrgäste eingeführt.
Der verletzte Arbeiter befindet sich weiterhin im Krankenhaus, während die Ermittler die Ursache des Zusammenstoßes untersuchen. Der Zugverkehr auf der RE-9-Linie wurde inzwischen wieder aufgenommen, allerdings hielten sich die Verspätungen noch einige Zeit nach dem Vorfall. Die Ergebnisse der Ermittlungen werden zeigen, ob weitere Sicherheitsvorkehrungen notwendig sind.






