14 April 2026, 20:11

Polizei warnt nach zwei Betrugsfällen im Märkischen Kreis vor Online-Fallen

Ein Mann im Anzug spricht in ein Mikrofon an einem Rednerpult, wahrscheinlich zur Vorstellung eines Regierungsentwurfs zum Verbot des Internets.

Polizei warnt nach zwei Betrugsfällen im Märkischen Kreis vor Online-Fallen

Polizei im Märkischen Kreis warnt vor Online-Betrug nach zwei Vorfällen mit hohen finanziellen Verlusten

Nach zwei getrennten Betrugsfällen, bei denen Anwohner um ihr Geld gebracht wurden, hat die Polizei im Märkischen Kreis vor Internetkriminalität gewarnt. Ein 59-jähriger Mann verlor Geld beim Versuch, einen gebrauchten MiniDisc-Rekorder zu kaufen, während ein weiteres Opfer einer sogenannten "Sextortion"-Masche zum Opfer fiel. Die Behörden raten zur Vorsicht im Umgang mit unbekannten Verkäufern und beim Teilen sensibler Inhalte im Netz.

Geld verloren beim Kauf eines MiniDisc-Rekorders Im ersten Fall wollte ein Mann aus Lüdenscheid über einen Online-Marktplatz einen MiniDisc-Rekorder erwerben. Er überwies den Betrag per PayPal unter Nutzung der Option "Freunde und Familie" – doch das Konto des Verkäufers wurde wegen verdächtiger Aktivitäten gesperrt. Der Käufer erhielt die Ware nie, das Geld war verloren.

Erpressung mit intimen Fotos Beim zweiten Vorfall hatte ein örtlicher Bewohner private Aufnahmen mit einer unbekannten Person online geteilt. Der Betrüger forderte daraufhin Geld und drohte damit, die Bilder zu veröffentlichen. Das Opfer zahlte, wurde jedoch erneut mit weiteren Forderungen konfrontiert und erstattete schließlich Anzeige wegen Erpressung.

Polizei rät zu erhöhter Wachsamkeit Die Ermittler untersuchen derzeit den "Sextortion"-Fall und warnen davor, intime Fotos oder Videos an Fremde zu versenden oder sich auf vertrauliche Videoanrufe einzulassen. Zudem raten sie davon ab, PayPals "Freunde und Familie"-Funktion für Online-Käufe zu nutzen, da diese keinen Käuferschutz bietet. Stattdessen empfehlen die Beamten, Geschäfte persönlich abzuwickeln oder sichere Zahlungsmethoden zu wählen.

Die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis ermittelt weiter in beiden Fällen. Bürger werden aufgefordert, beim Online-Handel wachsam zu bleiben und verdächtige Aktivitäten umgehend zu melden.

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Für Medienanfragen: Polizei Märkischer Kreis Telefon: +49 (02371) 9199-1220 bis -1222 E-Mail: [email protected]

Quelle