14 March 2026, 08:12

Polizei im Rhein-Sieg-Kreis kontrolliert 140 Fahrzeuge bei europaweiter Verkehrssicherheitsaktion

Ein weißer Polizeiwagen steht vor einer befahrenen Straße mit fahrenden Fahrzeugen, umgeben von Gras und Bäumen in einer ländlichen Umgebung.

Polizei im Rhein-Sieg-Kreis kontrolliert 140 Fahrzeuge bei europaweiter Verkehrssicherheitsaktion

Polizei im Rhein-Sieg-Kreis beteiligt sich im März 2025 an europaweiter Verkehrssicherheitsaktion

Die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis nahm im März 2025 an einer europaweiten Verkehrssicherheitskampagne teil. Die unter dem Namen ROADPOL "Anschnallen" bekannte Initiative umfasste Beamte aus mehreren deutschen Regionen. Im Fokus standen die Kontrolle der Gurtpflicht sowie das Verhalten an Bahnübergängen.

Während der Aktion überprüfte die Rhein-Sieg-Polizei über 140 Fahrzeuge. Dabei wurden 25 Fälle registriert, in denen Fahrer oder Mitfahrer nicht angeschnallt waren. Zudem dokumentierten die Beamten 30 kleinere Verkehrsverstöße.

Darüber hinaus ertappten sie 15 Autofahrer, die während der Fahrt ihr Handy nutzten – in jedem Fall leiteten die Behörden ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. Ein Motorradfahrer wurde kontrolliert, nachdem der Verdacht auf eine manipulierte Abgasanlage, fehlende Reflektoren und abgenutzte Reifen aufkam.

An Bahnübergängen wurde ein 17-jähriger Schüler aus Sankt Augustin angezeigt, weil er ein rotes Signal ignoriert hatte. Die Kampagne war Teil umfassender Bemühungen, die Verkehrssicherheit in ganz Europa zu erhöhen.

Die Rhein-Sieg-Polizei kündigte an, auch künftig ähnliche Kontrollen durchzuführen, um mit wechselnden Schwerpunkten für mehr Sicherheit auf den Straßen zu sorgen.

Die Überprüfungen führten zu Bußgeldern und Anzeigen wegen verschiedener Verstöße. Zu den Hauptvergehen zählten Gurtverstöße, Handybenutzung am Steuer sowie Missachtungen an Bahnübergängen. Die Behörden werden gezielte Einsätze fortsetzen, um die Risiken im Straßenverkehr zu verringern.

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