04 April 2026, 14:15

Oktoberfest-Video mit Kleinkind auf dem Tisch löst Empörung aus

Eine große Gruppe von Menschen sitzt an Tischen unter einem Zelt auf dem Oktoberfest in München, Deutschland, mit Taschen und Gegenständen auf den Tischen und festlicher Dekoration im Hintergrund.

Oktoberfest-Video mit Kleinkind auf dem Tisch löst Empörung aus

Ein Video, das ein Kleinkind beim Milchtrinken auf dem Oktoberfest zeigt, hat online eine hitzige Debatte ausgelöst. Die Aufnahme, auf der das Kind auf einem Tisch in einem vollen Festzelt steht, hat scharfe Kritik von Zuschauern hervorgerufen, die sich um das Wohl des Mädchens oder Jungen sorgen.

Das kurze Video wurde offenbar tagsüber auf dem Fest gedreht. Es zeigt das Kind, wie es wackelig auf einem Tisch steht und eine Flasche hält, die ihm von seinem Vater gereicht wurde. Während das Kind trinkt, jubelt die umstehende Menge laut.

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Viele Nutzer in sozialen Medien verurteilen die Szene als Verletzung der Persönlichkeitsrechte des Kindes. In Kommentaren wird auf die Risiken durch Lärm, Menschenmengen und die Belastung hingewiesen, der ein kleines Kind in einer solchen Umgebung ausgesetzt ist. Andere gehen noch weiter und fordern die Behörden auf, das Jugendamt einzuschalten.

Trotz der Kritik finden manche Zuschauer das Video amüsant und verweisen darauf, dass das Kind technisch gesehen gegen eine Oktoberfest-Regel verstoßen habe, indem es auf den Tisch gestiegen sei. Allein auf Instagram hat der Clip über 380.000 Likes erhalten – die meisten Kommentare fallen jedoch kritisch aus. Es gibt keine Hinweise darauf, dass die Wiesn-Sicherheit, das Sicherheitsteam des Festes, ähnliche Vorfälle oder das Filmen von Kindern durch Besucher bisher thematisiert hat.

Kritiker betonen weiterhin, wie wichtig der Schutz der Kinderrechte sei, und argumentieren, dass eine solche öffentliche Darstellung unangemessen und potenziell schädlich sei.

Das Video lenkt die Aufmerksamkeit auf die Kindersicherheit bei großen öffentlichen Veranstaltungen. Zwar gehen die Meinungen auseinander, doch die überwiegende Reaktion zeigt Besorgnis über die Aussetzung des Kindes an Lärm, Menschenmengen und online Aufmerksamkeit. Bisher gibt es keine offizielle Stellungnahme der Festveranstalter oder der Sicherheitskräfte.

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