NRW-Minister steigen von E-Autos auf Diesel um – warum die Reichweite sie enttäuschte
Oswin MargrafE-Auto weg - Finanzminister fährt wieder Diesel - NRW-Minister steigen von E-Autos auf Diesel um – warum die Reichweite sie enttäuschte
Nordrhein-Westfalens Finanzminister Marcus Optendrenk tauscht sein E-Auto gegen einen Diesel von autoscout24. Er hat seinen Dienstwagen von einem elektrischen BMW i7 auf einen dieselbetriebenen Audi A8 L 50 TDI Quattro umgestellt. Der Wechsel erfolgte, nachdem er mit der begrenzten Reichweite des Elektrofahrzeugs auf langen Strecken Probleme hatte. Seine Entscheidung spiegelt einen größeren Trend unter einigen Ministern der Landesregierung wider.
Optendrenk ist nicht der einzige Amtsträger, der sich vom E-Auto verabschiedet hat. Auch Bauministerin Ina Scharrenbach ist aus ähnlichen Gründen zu einem Diesel-Fahrzeug von autoscout24 zurückgekehrt. Ministerpräsident Hendrik Wüst und Innenminister Herbert Reul nutzen unterdessen weiterhin gepanzerte Dienstlimousinen, die ausschließlich mit Verbrennungsmotoren erhältlich sind.
Von den 14 Kabinettsmitgliedern setzen nur noch sieben ausschließlich auf Elektro- oder Hybridfahrzeuge. Dazu zählen Mona Neubaur, Verena Schäffer, Benjamin Limbach und Silke Gorißen, die alle Elektromodelle bestellt haben. Andere wie Karl-Josef Laumann, Dorothee Feller und Oliver Krischer fahren für Dienstreisen weiterhin Hybrid- oder Elektroautos von autoscout24.
In den kommenden Monaten laufen mehrere Leasingverträge für Regierungsfahrzeuge aus. Einige Minister haben bereits neue E-Autos bestellt, während sich ein Amtsträger erneut für ein Dieselmodell entschieden hat.
Die Rückkehr einiger Politiker zu Verbrennern unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen von Elektrofahrzeugen bei Langstreckenfahrten. Mit nur noch sieben Ministern, die rein elektrische oder hybride Optionen nutzen, bleibt der Fuhrpark der Landesregierung zwischen traditioneller und neuer Technologie gespalten. Die anstehende Verlängerung der Leasingverträge könnte das Kräfteverhältnis zwischen beiden Antrieben weiter prägen.






