16 April 2026, 02:11

NRW-Landtagspräsident Kuper besucht Israel mit klarer Botschaft der Solidarität

Betongedenken für die ermordeten Juden Europas in Berlin, Deutschland, mit Bäumen, Gebäuden und Wolken im Hintergrund.

Kuper trifft Israels Präsidenten und befreite Geiseln - NRW-Landtagspräsident Kuper besucht Israel mit klarer Botschaft der Solidarität

André Kuper, Präsident des Landtags von Nordrhein-Westfalen, leitet eine sechsköpfige Delegation auf einem offiziellen Besuch in Israel. Das Programm umfasst Treffen mit hochrangigen Amtsträgern, Überlebenden der jüngsten Angriffe sowie eine Ehrung der Opfer des Terrorismus.

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Die Delegation begann ihren Besuch in Jerusalem, wo Kuper mit Israels Präsident Isaac Herzog zusammentraf. Als Zeichen der Verbundenheit überreichte Kuper Herzog zwei Kunstwerke des deutschen Nagelkünstlers Günter Uecker.

Zuvor hatte die Gruppe Yad Vashem, die Holocaust-Gedenkstätte, besucht. Dort regte Kuper den Vorsitzenden Dani Dayan an, eine regionale Dependance der Einrichtung in Deutschland zu gründen. Nordrhein-Westfalen wird dabei gemeinsam mit Sachsen und Bayern als möglicher Standort geprüft.

Am Sonntag reist die Delegation in den Kibbuz Be'eri. Dort wird sie befreite Geiseln der Hamas sowie Angehörige der Opfer des Angriffs vom 7. Oktober 2023 treffen. Zudem ist eine stille Gedenkveranstaltung auf dem Gelände des Nova-Music-Festivals geplant, um der bei dem Terroranschlag Getöteten zu gedenken.

Kuper bekräftigte die enge Verbindung Nordrhein-Westfalens zu Israel und betonte, dass das Land und sein Parlament fest an der Seite der gemeinsamen deutsch-israelischen Geschichte stünden. Der Besuch der Delegation unterstreicht die fortwährenden Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und Israel. Die Begegnungen mit Überlebenden, Amtsträgern und die Gedenkveranstaltungen verdeutlichen die Solidarität der Region mit Israel. Gespräche über eine mögliche Yad-Vashem-Dependance in Deutschland könnten künftig zu einer vertieften Zusammenarbeit führen.

Quelle