Neuer Ibbenbürener Stadtrat startet nach historischem Generationenwechsel
Kilian SchlosserNeuer Ibbenbürener Stadtrat startet nach historischem Generationenwechsel
Ibbenbüren begrüßt neuen Stadtrat nach Kommunalwahl 2025
Die Stadt Ibbenbüren hat nach den Kommunalwahlen 2025 einen neuen Stadtrat erhalten. Die konstituierende Sitzung fand am 13. November statt und markierte damit das Ende der Amtszeit von 15 langjährigen Mitgliedern, die gemeinsam 184 Jahre Erfahrung in die Ratsarbeit eingebracht hatten.
Zu den ausscheidenden Mitgliedern zählte Gisela Köster, die vom 17. Oktober 1994 bis zum 31. Oktober 2025 dem Rat angehörte. Zudem bekleidete sie von 1994 bis 2019 das Amt der stellvertretenden Bürgermeisterin. Peter Dierkes trat am 1. Oktober 1999 in den Rat ein, Karl-Heinz Ottenhus begann seine Amtszeit am 1. Oktober 2004. Christoph Boll wurde am 21. Oktober 2009 gewählt, Alfred Bosse zog am 1. Juni 2014 in den Rat ein. Dagmar Christmann, die jüngste Neuzugang, war seit dem 4. März 2022 Mitglied.
Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer dankte den scheidenden Ratsmitgliedern öffentlich für ihr Engagement. Ihr Ausscheiden folgt auf die jüngste Kommunalwahl, bei der die CDU mit 18 Sitzen und 39,5 Prozent der Stimmen stärkste Kraft wurde – ein Plus von 3,4 Prozentpunkten. Die SPD hielt 14 Sitze mit 32,6 Prozent der Stimmen (leicht rückläufig um 0,5 Prozentpunkte). Die Grünen errangen 4 Sitze (10,0 Prozent), während Die Linke und die IFI jeweils 3 Sitze (7,0 bzw. 6,1 Prozent) erreichten. Die FDP sicherte sich die verbleibenden 2 Sitze mit 4,3 Prozent der Stimmen.
Der neue 44-köpfige Stadtrat beginnt nun seine Amtszeit mit einer verschobenen politischen Gewichtung. Die Zugewinne der CDU und die weiterhin starke Präsenz der SPD werden die Entscheidungsprozesse in den kommenden Jahren prägen. Der Abschied von 15 Mitgliedern schließt ein Kapitel von fast zwei Jahrhunderten gemeinsamer Ratsarbeit.






