Neuer Hürther Stadtrat startet mit klaren Strukturen und Personalentscheidungen
Oswin MargrafNeuer Hürther Stadtrat startet mit klaren Strukturen und Personalentscheidungen
Der neu gewählte Stadtrat von Hürth hat nach seiner konstituierenden Sitzung am 4. November 2025 offiziell die Arbeit aufgenommen. Mit 52 Mitgliedern – darunter Ausgleichsmandate – legte das Gremium den Grundstein für die kommende Legislaturperiode, indem es wichtige Ausschüsse bildete und Bezirksvertreter wählte.
In der Eröffnungsveranstaltung wurden mehrere Fachausschüsse eingerichtet, darunter der Ausschuss für Planung, Umwelt und Verkehr (PUV), der Ausschuss für Kultur, Sport und Bäder (KSB) sowie der Ausschuss für Bildung, Soziales und Inklusion (BSI). Zudem wurden Ratsmitglieder in den Umlegungsausschuss und den Beirat für Inklusion berufen.
Während der Sitzung wurden die Bezirksvertreter gewählt: Peter Prinz vertritt künftig Alstädten-Burbach, während Michael Weber die Bezirke Alt-Hürth und Knapsack übernimmt.
Der Stadtrat wählte außerdem seine stellvertretenden Bürgermeisterinnen. Aylin Kocabeygirli (CDU), Projektmanagement-Direktorin in einem Pharma-Dienstleistungsunternehmen und seit 2020 Ratsmitglied, wurde zur ersten stellvertretenden Bürgermeisterin bestimmt. Zuvor hatte sie das Amt der zweiten Stellvertreterin inne. Regina Kaiser (Bündnis 90/Die Grünen), Grundschullehrerin in Köln und ebenfalls seit 2020 im Rat, übernahm das Amt der zweiten stellvertretenden Bürgermeisterin.
Die politische Zusammensetzung des Stadtrats spiegelt die jüngsten Wahlergebnisse wider: Die CDU stellt 22 Sitze, die SPD 11, die Grünen 8, die AfD 6, die Linke 2 sowie FDP, Freie Wähler und BSW jeweils einen Sitz.
Der neue Stadtrat hat nun seine Arbeit aufgenommen – mit gebildeten Ausschüssen und besetzten Schlüsselpositionen. Die gewählten Vertreter werden in den kommenden Jahren die lokale Politik und Entscheidungsfindung prägen. Die Sitzverteilung und die Personalentscheidungen markieren den Beginn ihrer offiziellen Amtszeit.






