Narren stürmen Ulms Rathaus: Fasching 2025 mit spielerischer Machtübernahme
Adeline SchmiedeckeNarren stürmen Ulms Rathaus: Fasching 2025 mit spielerischer Machtübernahme
Ulms Rathaus in der Hand der Narren: Spielende Machtübernahme zur Fasnacht 2025
Während der Fasnacht-Feierlichkeiten 2025 ist das Ulmer Rathaus symbolisch an die Stadtnarren gefallen. Die scherzhafte "Eroberung", Teil der traditionellen "fünften Jahreszeit", sah auch Oberbürgermeister Martin Ansbacher und Neu-Ulms Bürgermeisterin Katrin Albsteiger mittendrin im Geschehen. Trotz ihres Widerstands übergaben die Amtsträger schließlich die Macht an die kostümierten Jecken.
Der Auftakt der Aktion zeigte Ansbacher und Albsteiger als Super Mario und Prinzessin Peach – ein humorvoller Versuch, das Rathaus zu "verteidigen". Sie stellten sich bei Limbo-Wettkämpfen an, bauten menschliche Pyramiden und mussten sich kniffligen Fragen der Narren stellen. Doch gegen den karnevalistischen Übermut hatten sie letztlich keine Chance.
Gemäß der Fasnacht-Tradition akzeptiert die Stadtverwaltung die temporäre Entmachtung jedes Jahr aufs Neue. Bis zum Faschingsdienstag 2025 bleibt das Rathaus nun in der Hand der Ulmer Narren. Die Beamten, zwar zahlenmäßig unterlegen, nahmen die Gepflogenheit mit Humor und Gelassenheit hin.
Bis zum Ende der Karnevalszeit bleibt das Rathaus unter der Kontrolle der Jecken. Die Aktion steht für eine weitere Ausgabe der Ulmer Fasnacht 2026, bei der spielerischer Aufruhr und Gemeinschaftsgeist im Mittelpunkt stehen. Nun bereiten sich Narren und Verantwortliche gleichermaßen auf die Feierlichkeiten am Faschingsdienstag vor.






