16 April 2026, 00:17

Münsters Straßenmagazin Draußen steht vor dem Aus – doch das Team kämpft weiter

Plakat der New Yorker Gesellschaft zur Verhinderung von Kindesmissbrauch an der Fourth Avenue und 23rd Street, das ein Gebäude mit Fenstern, Bäumen und Himmel zeigt, mit Text unten.

Münsters Straßenmagazin Draußen steht vor dem Aus – doch das Team kämpft weiter

Münsters Straßenmagazin Draußen kämpft ums Überleben

Steigende Druckkosten und rückläufige Spenden bringen das gemeinnützige Magazin Draußen in finanzielle Bedrängnis. Doch trotz der Herausforderungen gibt das Team hinter dem Projekt nicht auf – es will nicht tatenlos zusehen, wie die Zeitschrift verschwindet.

Draußen ist ein monatlich erscheinendes Magazin, das sich mit sozialen und politischen Themen beschäftigt. Mit einem kleinen Team betrieben, bietet es rund 70 obdachlosen und arbeitslosen Verkäufer:innen in Münster eine wichtige Einnahmequelle. Jede Ausgabe kostet 2,80 Euro, wobei die Verkäufer:innen einen Teil des Erlöses sowie Trinkgelder behalten dürfen.

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Etwa 8.000 Exemplare werden jeden Monat gedruckt. Doch durch sinkende Spenden und rückläufige Verkaufserlöse wird es immer schwieriger, die Produktionskosten zu decken. Babsi Vahle, Geschäftsführerin und einzige Redakteurin, hält mit vier Teilzeitkräften das Projekt am Laufen.

Um zu überleben, wirbt Draußen nun um finanzielle und sachliche Unterstützung. Das Team bleibt entschlossen und sucht nach neuen Wegen, um die Zukunft des Magazins zu sichern. Ein Hörbeitrag mit dem Titel "Münsters Straßenmagazin Draußen kämpft ums Überleben" ist bis zum 4. November 2027 auf der Website von Studios NRW abrufbar.

Die Zukunft von Draußen hängt davon ab, neue Finanzquellen zu erschließen. Ohne zusätzliche Unterstützung bleibt ungewiss, ob das Magazin weiterhin Einkommen für die Verkäufer:innen sichern und die Druckkosten decken kann. Doch das Team gibt nicht auf – es kämpft weiter, in der Hoffnung, Draußen auch in den kommenden Jahren auf die Straße bringen zu können.

Quelle