Mönchengladbachs Wirtschaft kämpft mit historischer Krise im Herbst 2025
Oswin MargrafMönchengladbachs Wirtschaft kämpft mit historischer Krise im Herbst 2025
Konjunktur in Mönchengladbach weiter eingetrübt – Unternehmen blicken pessimistisch in die Zukunft
Die wirtschaftliche Lage in Mönchengladbach hat sich erneut verschlechtert, die Stimmung unter den Unternehmen ist auf einem Tiefstand. Die aktuellen Zahlen für den Herbst 2025 zeigen einen deutlichen Vertrauensverlust in der gesamten Region Düsseldorf/Mittlerer Niederrhein. Die Firmen sehen sich mit den schwierigsten Rahmenbedingungen seit fünf Jahren konfrontiert.
Der Geschäftslagenindex für Mönchengladbach ist auf –12 Punkte abgesackt – der niedrigste Stand seit 2020. Dieser Rückgang spiegelt die wachsende Besorgnis der lokalen Wirtschaft wider, wobei viele Betriebe ihre aktuelle Situation als kritisch beschreiben. Fast jedes dritte Unternehmen kämpft mit existenziellen Problemen, ohne dass sich kurzfristig Besserung abzeichnet.
Auch die Zukunftserwartungen haben sich weiter eingedunkelt: Der vorlaufende Indikator liegt nun bei –8,3 Punkten. Noch dramatischer fällt die Entwicklung am Arbeitsmarkt aus – hier stürzte der Indikator auf –11,7 Punkte ab. Als Hauptbelastungen nennen die Unternehmen eine schwache Binnennachfrage, steigende Lohnkosten und weiterhin hohe Energiepreise.
Die gesamte Region Düsseldorf/Mittlerer Niederrhein zeigt ein ähnlich düsteres Bild. Die konjunkturelle Lage bleibt angespannt, von einer Erholung ist auch im weiteren Verlauf des Herbstes 2025 nichts zu spüren.
Die aktuellen Daten bestätigen eine anhaltende Abwärtsspirale für die Mönchengladbacher Wirtschaft. Die Betriebe kämpfen weiterhin mit hohen Kosten und schwacher Nachfrage – eine Entlastung ist nicht in Sicht. Der Geschäftslagenindex verbleibt deutlich im negativen Bereich und markiert damit eine schwierige Phase für die heimische Wirtschaft.






