27 June 2026, 14:08

Langenfeld verschärft Regeln für Bauschutt-Entsorgung am Betriebshof

Veränderungen in der Entsorgung von Bauabfällen am Annahmehof des städtischen Depots

Langenfeld verschärft Regeln für Bauschutt-Entsorgung am Betriebshof

Neue Regeln für Bauschutt-Entsorgung am städtischen Betriebshof in Langenfeld

Der städtische Betriebshof der Stadt Langenfeld hat die Vorschriften für die Entsorgung von Bau- und Abbruchabfällen am Standort Hansastraße überarbeitet. Die Änderungen erfolgen vor dem Hintergrund weiter steigender Entsorgungskosten. Bürger müssen nun strengere Mengenbegrenzungen pro Besuch beachten.

Nach den neuen Bestimmungen dürfen Anwohner maximal zwei 10-Liter-Eimer mit Bauschutt pro Besuch abgeben. Zugelassen sind Materialien wie Mauerwerk, Steine, Kies, Fliesen, Waschbecken, Toilettenschüsseln, Mörtel, Putz, Keramik, Blumentöpfe und Dachziegel. Gemischte Abbruchabfälle – etwa Fenster oder Türen – waren bereits zuvor nicht erlaubt und bleiben weiterhin ausgeschlossen.

Gipsplatten und Porenbetonsteine werden am Standort Hansastraße ebenfalls nicht angenommen. Für größere Mengen erhebt die Deponie Immigrath im Kreis Mettmann eine Gebühr von 5,00 Euro pro Kofferraumladung für Bau- und gemischte Abbruchabfälle. Alternativ können Bürger private Entsorgungsunternehmen wie die Adrion Recycling GmbH oder die EWR GmbH Abfall und Recycling nutzen, die diese Materialien gegen Entgelt annehmen.

Die Gebühr für die Abgabe von Bauschutt an der Hansastraße beträgt 8,00 Euro pro Anlieferung. Die Stadt rät Bürgern mit größeren Mengen, direkt die Kreisdeponie oder andere zugelassene Anbieter aufzusuchen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Ziel der neuen Regelungen ist es, die steigenden Kosten zu begrenzen, ohne die Entsorgungsmöglichkeiten vollständig einzuschränken. Wer nur kleine Mengen der zugelassenen Materialien entsorgen möchte, kann weiterhin den Standort Hansastraße nutzen. Bei größeren Abfallmengen müssen Bürger auf alternative Einrichtungen oder Dienstleister ausweichen.

Quelle