Risiko zu hoch: Minden kann nicht in die Kampa-Halle zurückkehren - Kampa-Halle in Minden: Fertigstellung verzögert sich bis Ende 2025
Erneute Verzögerung bei der Sanierung der Kampa-Halle – Fertigstellung erst Ende 2025
Die mit Spannung erwartete Sanierung der Kampa-Halle in Minden hat einen weiteren Rückschlag erlitten. Ursprünglich sollte das Projekt im Oktober abgeschlossen werden, doch nun verzögert sich die Übergabe bis mindestens Ende 2025. Für das Handball-Team von GWD Minden bedeutet dies, dass wichtige Spiele – darunter das letzte Heimspiel des Jahres – verlegt werden müssen.
Die Pläne für die Kampa-Halle werden bereits seit Ende 2023 immer wieder verschoben. Der jüngste Stillstand ergibt sich aus der Weigerung des Kreises Minden-Lübbecke, die endgültige Genehmigung zu erteilen. Als Begründung nannten die Behörden inakzeptable Risiken im Zusammenhang mit den anhaltenden Baustellenproblemen.
In der Folge kann die Halle frühestens im Dezember 2025 übergeben werden. GWD Minden muss daher das für den 21. Dezember geplante Spiel gegen die Füchse Berlin aus der Kampa-Halle auslagern. Stattdessen wird das letzte Heimspiel des Jahres 2024 in der Kreissporthalle in Lübbecke ausgetragen.
Die wiederholten Verschiebungen zwingen den Verein, nach Alternativstandorten zu suchen. Fans und Veranstalter müssen sich nun auf monatelange Unsicherheit einstellen, bis die Arena endlich nutzbar ist.
Durch die verzögerte Übergabe bleibt GWD Minden mehr als ein Jahr länger als geplant ohne die heimische Spielstätte. Die Entscheidung des Kreises, die Genehmigung vorerst nicht zu erteilen, bedeutet, dass das Team weiterhin in provisorischen Hallen antreten muss. Bisher gibt es keine weiteren Updates zum Zeitplan des Projekts.






