Hagen verbindet Digitalisierung und Klimaschutz für die regionale Industrie
Angela DietzHagen verbindet Digitalisierung und Klimaschutz für die regionale Industrie
Hagen startet neue Initiative: Digitalisierung und Klimaschutz handeln gemeinsam für die Transformation der regionalen Industrie
Das Projekt klimakommune.digital bündelt das Know-how von Energiefachleuten, Unternehmen und digitalen Plattformen, um Emissionen zu senken und die Effizienz in der lokalen Wirtschaft zu steigern.
Federführend ist das Future Energy Lab im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Beteiligt sind das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz durch Digitalisierung (KEDi), der Energieversorger ENERVIE sowie vier mittelständische Industrieunternehmen aus der Region: Härte Technik Hagen, KB Schmiedetechnik, Federnwerke Grüber und RUD-SCHÖTTLER.
In den Betrieben wurden Sensoren installiert, die präzise Energiedaten einzelner Maschinen erfassen. Damit ersetzen sie grobe Schätzungen auf Unternehmensebene durch detaillierte, handlungsrelevante Informationen. KEDi unterstützt die Firmen anschließend bei der Auswertung dieser Daten, um ihre Produktionsprozesse zu optimieren.
ENERVIE übernimmt die gesammelten Messwerte und integriert sie in ein Energiemanagementsystem. Die aufbereiteten Daten werden den teilnehmenden Unternehmen zur Verfügung gestellt. Langfristig soll das Projekt auch ihre CO₂-Bilanz auf der Urban Data Platform der Stadt Hagen abbilden.
Die Initiative zeigt, wie durch den Austausch von Fachwissen Digitalisierung und Klimaschutz in der Praxis gelingen können. Mit Echtzeitdaten und gemeinsamer Expertise streben die Unternehmen an, ihre Umweltbelastung zu verringern – bei gleichzeitiger Steigerung der betrieblichen Effizienz.
