Gelsenkirchener Polizei kontrolliert 685 Fahrzeuge bei europaweiter Sicherheitsaktion
Angela DietzGelsenkirchener Polizei kontrolliert 685 Fahrzeuge bei europaweiter Sicherheitsaktion
Gelsenkirchener Polizei beteiligte sich an europaweiter Verkehrssicherheitsaktion
Anfang dieses Monats nahm die Polizei Gelsenkirchen an einer europaweiten Initiative zur Verbesserung der Verkehrssicherheit teil. Die unter dem Namen Aktion Anschnallen durchgeführte Kampagne fand vom 9. bis 15. März 2026 statt. Beamte kontrollierten im gesamten Stadtgebiet hunderte Fahrzeuge – mit besonderem Fokus auf die korrekte Nutzung von Sicherheitsgurten und Kinderrückhaltesystemen.
Während der einwöchigen Aktion wurden allein in Gelsenkirchen 685 Fahrzeuge angehalten. Dabei stellten die Beamten bei 52 Verkehrsteilnehmern Verstöße fest: Sie trugen entweder keinen Gurt oder hatten ihn falsch angelegt. Unter den Betroffenen befanden sich 29 Kinder, die nicht den gesetzlichen Vorgaben entsprechend gesichert waren. Schwerpunkte der Kontrollen lagen unter anderem an der VELTINS-Arena sowie auf dem Flohmarkt an der Trabrennbahn.
Die Aktion war Teil des ROADPOL-Netzwerks, das grenzüberschreitende Maßnahmen zur Reduzierung der Verkehrstoten koordiniert. Zwar liegen noch keine bundesweiten Zahlen vor, doch lokale Berichte zeigen unterschiedliche Ergebnisse: In Hagen wurden bei 685 Kontrollen 46 nicht angegurtete Fahrer oder Mitfahrer erfasst. Im Landkreis Stade registrierte die Polizei 103 Verstöße bei 430 Überprüfungen, während in Südhessen 328 Fälle von fehlender Gurtnutzung dokumentiert wurden. In Mönchengladbach wurden bei 266 Verkehrskontrollen über 15 Verstöße bei Erwachsenen und drei bei Kindern festgestellt.
Die Polizei betont seit Langem, dass korrekt angelegte Sicherheitsgurte das Risiko schwerer Verletzungen bei Unfällen deutlich verringern. Die Teilnahme Gelsenkirchens an der Aktion unterstreicht das Engagement der Behörde im Rahmen thematischer Kontrollwochen zur Steigerung der Verkehrssicherheit.
Die Operation machte einmal mehr auf anhaltende Probleme bei der Gurtnutzung in Deutschland aufmerksam. Die örtlichen Polizeibehörden werden gezielte Kontrollen im Rahmen umfassender Verkehrssicherheitsstrategien fortsetzen. Die von ROADPOL koordinierten Kampagnen zielen darauf ab, die Botschaft zu verstärken: Richtig angelegte Rückhaltesysteme retten Leben.






