18 March 2026, 02:12

Fußballvereine setzen auf Solarenergie für nachhaltige Stadien

Luftaufnahme einer Solaranlage mit Solarpanelen auf einem Feld, umgeben von Bäumen, Gras, Pflanzen und Wasser, mit einem Zug auf einer nahen Bahnstrecke.

Fußballvereine setzen auf Solarenergie für nachhaltige Stadien

Zwei Fußballvereine bauen ihre Nutzung von Solarenergie aus, um ihre Stadien mit Strom zu versorgen. Borussia Dortmund hat sein System deutlich aufgerüstet, während Avro FC in Greater Manchester derzeit einen Auftragnehmer für ein neues Solarstromspeicher-Projekt sucht. Beide Initiativen zielen darauf ab, die Stromkosten zu senken und die Nachhaltigkeit zu verbessern.

Das modernisierte Solarsystem von Borussia Dortmund wurde im Herbst 2025 fertiggestellt. Der Verein installierte 11.132 Solarmodule auf dem Stadtdach, die eine Leistung von über 5 Megawatt-Peak (MWp) erzeugen. Damit ersetzt das System die ursprüngliche 900-kW-Anlage aus dem Jahr 2011 und fällt deutlich größer aus als zunächst geplant.

Zur neuen Anlage gehört auch ein Batteriespeicher mit einer Kapazität von 3,7 Megawattstunden (MWh), der ebenfalls 10 bis 15 Prozent größer ausfällt als ursprünglich vorgesehen. Sobald das System Anfang 2026 voll in Betrieb ist, soll es etwa die Hälfte des Strombedarfs des Stadions decken.

Unterdessen treibt Avro FC sein eigenes Solarprojekt im Whitebank-Stadion in Oldham voran. Der Verein sucht einen Auftragnehmer für die Installation einer 80-kW-Solaranlage in Kombination mit einem 40-kW-Batteriesystem. Interessierte Unternehmen müssen ihre Angebote bis zum 30. November einreichen.

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Dortmunds erweitertes Solar- und Speichersystem wird die Abhängigkeit vom Stromnetz verringern und die Betriebskosten senken. Avro FCs kleiner dimensioniertes Projekt verfolgt einen ähnlichen Ansatz – die Frist für die Einreichung der Auftragnehmerangebote rückt dabei schnell näher. Beide Vereine setzen damit konkrete Maßnahmen um, um erneuerbare Energien in ihren Betrieb zu integrieren.

Quelle