Fraunhofer-Studie enthüllt: So wählen Unternehmen ihre Microsoft-ERP-Partner aus
Oswin MargrafFraunhofer-Studie enthüllt: So wählen Unternehmen ihre Microsoft-ERP-Partner aus
Eine neue Studie des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik (IML) hat das Partnernetzwerk von Microsoft für die Einführung von ERP-Systemen untersucht. Die Forschung zeigt auf, wie diese Unternehmen bei der Implementierung der beiden wichtigsten ERP-Lösungen von Microsoft unterstützen: Dynamics 365 Business Central und Dynamics 365 Finance & Supply Chain Management. Microsoft selbst setzt diese Systeme nicht direkt ein, sondern verlässt sich auf zertifizierte Partner für Installation und Betreuung.
Die Studie bewertete 30 Microsoft-Partner, davon spezialisieren sich 28 auf Business Central und 11 auf Finance & Supply Chain Management. Acht dieser Unternehmen verfügen über Expertise in beiden Systemen, was ein breites Spektrum an Beratungs- und Umsetzungsfähigkeiten demonstriert.
Mittelständische Unternehmen – also solche mit 50 bis 500 Mitarbeitenden – bilden die größte Gruppe unter den Partnern. Größere Firmen decken in der Regel mehr Branchen ab und bieten ein umfangreicheres Produktportfolio. Die meisten Partner sind vor allem in ihrem Heimatland aktiv, da weniger als die Hälfte über internationale Standorte verfügen.
Bei der Auswahl eines Partners achten Unternehmen auf Faktoren wie Branchenkenntnis, Unternehmensgröße, interne Struktur und Standort. Zwar arbeiten viele Partner branchenübergreifend, doch nur wenige konzentrieren sich speziell auf den Einzelhandel oder die Prozessindustrie.
Die Ergebnisse zeigen ein vielfältiges, aber national ausgerichtetes Netzwerk von Microsoft-ERP-Partnern. Unternehmen, die Dynamics-365-Lösungen einführen möchten, werden voraussichtlich Partner mit einschlägiger Branchenexpertise und lokaler Präsenz bevorzugen. Die Studie liefert eine klarere Übersicht über die Partnerlandschaft für Firmen, die eine ERP-Einführung planen.






