Fortuna Düsseldorf steckt nach nächster Niederlage in der Krise fest
Adeline SchmiedeckeFortuna Düsseldorf steckt nach nächster Niederlage in der Krise fest
Fortuna Düsseldorf hat am 22. Oktober mit einer 0:1-Niederlage gegen Holstein Kiel den nächsten Rückschlag kassiert. Die Pleite verlängerte die negative Serie unter dem neuen Trainer Markus Anfang, der Anfang Oktober das Amt übernommen hatte. Mannschaftskapitän Florian Kastemeier äußerte sich frustriert und warnte, dass die Lage des Teams zunehmend kritisch werde.
Anfang war mit hohen Erwartungen als Nachfolger des vorherigen Cheftrainers verpflichtet worden, doch die Ergebnisse blieben aus. In seinen ersten fünf Spielen holte die Mannschaft lediglich einen Punkt. Die jüngste Niederlage ließ Düsseldorf nach zwölf Spieltagen auf Platz 15 zurückfallen – die offensiven Schwächen des Teams geben dabei besonders Anlass zur Sorge.
Kastemeier betonte das Torproblem als "ernsthaftes Defizit". Anfang räumte ein, dass seine Mannschaft dringend bessere Torchancen für die Stürmer herausspielen müsse. Mittlerweile mehren sich Spekulationen, dass das anstehende Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg am 22. November über seine Zukunft entscheiden könnte.
Vor Saisonbeginn hatte Düsseldorf noch eine starke Spielzeit angestrebt. Stattdessen findet sich das Team nun unter den torärmsten Mannschaften der Liga wieder. Kastemeier forderte jeden Spieler auf, mehr Verantwortung zu übernehmen, und bezeichnete die aktuelle Tabellensituation als "gefährlich".
Die Länderspielpause bietet zwar eine kurze Verschnaufpause, doch mit dem Gastspiel Magdeburgs kehrt der Druck zurück. Ein weiteres schwaches Ergebnis könnte den Verein zu einer schwierigen Entscheidung zwingen. Anfangs Job könnte davon abhängen, ob es seinem Team gelingt, die Wende einzuleiten.






