28 June 2026, 08:08

Forschungsprojekt prüft, wie die 15-Minuten-Stadt den Güterverkehr revolutioniert

Klimaschutz: Kann das 15-Minuten-Stadt-Konzept umgesetzt werden?

Forschungsprojekt prüft, wie die 15-Minuten-Stadt den Güterverkehr revolutioniert

Ein neues Forschungsprojekt untersucht, wie das Konzept der 15-Minuten-Stadt das städtische Leben verändern könnte. Die Idee zielt darauf ab, dass Bewohner:innen alle alltäglichen Grundbedürfnisse innerhalb von 15 Geh- oder Fahrradminuten erreichen können – für mehr Bequemlichkeit und weniger Umweltbelastung.

Das POTUS-Projekt, geleitet von der Bergischen Universität Wuppertal, erforscht die Auswirkungen dieses Modells auf die Stadtentwicklung. Die Wissenschaftler:innen wollen herausfinden, unter welchen Bedingungen und in welchen Gebieten der Güterverkehr am stärksten zunimmt. Zudem prüft das Team, wie realistisch lokale Lieferketten und kurze Wege in Städten sind.

Beteiligt sind Partner aus Österreich, Schweden, Frankreich, Italien sowie deutschen Städten wie Düsseldorf und Wiesbaden. Das Projekt analysiert, wie Daten aus verschiedenen europäischen Ländern verglichen und für die Planung des städtischen Güterverkehrs genutzt werden können. Die Finanzierung in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro stammt aus dem EU-Programm „Driving Urban Transitions“ sowie nationalen Quellen.

Die Studie soll zeigen, wie das 15-Minuten-Stadt-Modell den Güterverkehr und die Stadtplanung beeinflusst. Die Ergebnisse könnten Städten helfen, effizientere und nachhaltigere Verkehrssysteme zu entwickeln. Durch die internationale Zusammenarbeit fließen vielfältige Daten und Perspektiven in das Projekt ein.

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