25 April 2026, 02:10

Forschungsprojekt CircuPEM will Wasserstoffproduktion nachhaltiger revolutionieren

Ein schlankes, modernes Wasserstoff-Brennstoffzellen-Elektrofahrzeug mit glänzender schwarzer Lackierung, das mit seinen Komponenten einschließlich der Batterie und des Kraftstofftanks beschriftet ist, vor einem hellgelben Hintergrund.

Forschungsprojekt CircuPEM will Wasserstoffproduktion nachhaltiger revolutionieren

Ruhr-Universität Bochum leitet neue Forschungsinitiative für nachhaltigere Wasserstoffproduktion

Die Ruhr-Universität Bochum steuert eine neue Forschungsinitiative an, die die Nachhaltigkeit in der Wasserstoffherstellung verbessern soll. Das Projekt mit dem Namen CircuPEM konzentriert sich darauf, Protonenaustauschmembran-Elektrolyseure (PEM-Elektrolyseure) ressourcenschonender zu gestalten. Rund 2,9 Millionen Euro an Fördermitteln wurden aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) eingeworben.

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Ziel von CircuPEM ist es, die Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen zu verringern, indem PEM-Elektrolyseure in eine Kreislaufwirtschaft integriert werden. Das Team analysiert die bestehende Wertschöpfungskette und entwickelt Geschäftsmodelle, um die Wiederverwendung von Materialien zu maximieren. Zu den Partnern zählen das Heinz Nixdorf Institut (HNI) der Universität Paderborn, das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, die Direct Matter GmbH sowie Heraeus Precious Metals.

Über einen Zeitraum von drei Jahren werden die Forscher:innen praxisnahe Empfehlungen erarbeiten und Konzepte in Pilotprojekten testen. Die Initiative ist Teil des Innovationswettbewerbs GreenEconomy.IN.NRW, der vom Wirtschaftsministerium Nordrhein-Westfalens und der Europäischen Union unterstützt wird.

Die Förderung soll den ökologischen Wandel in der Region beschleunigen. Durch die Wiederverwertung wertvoller Materialien strebt das Projekt an, die Wasserstofftechnologie umweltfreundlicher und kostengünstiger zu machen.

Mit 2,9 Millionen Euro aus EFRE-Mitteln läuft CircuPEM über drei Jahre. Die Ergebnisse könnten helfen, Abfall zu reduzieren und die Abhängigkeit von knappen Ressourcen in der Wasserstoffproduktion zu verringern. Zudem könnten die Erkenntnisse künftige Politiken und Branchenstandards in diesem Sektor prägen.

Quelle