13 March 2026, 18:12

Ford in Köln kämpft mit Jobabbau und schwacher E-Auto-Nachfrage im Jahr 2026

Ein Plakat mit einem Auto und Text, der einen Steuergutschrift von bis zu $7.500 für den Kauf eines neuen oder gebrauchten Elektrofahrzeugs in 2023 ankündigt.

Der Schreckgespenst der Entlassungen verschwindet bei Ford - Ford in Köln kämpft mit Jobabbau und schwacher E-Auto-Nachfrage im Jahr 2026

Fords Produktion von Elektrofahrzeugen in Deutschland steckt seit Anfang 2026 in schweren Turbulenzen. Das Unternehmen strich in Köln fast 1.000 Stellen und stellte auf einen Ein-Schicht-Betrieb um – eine direkte Folge der schwachen Nachfrage. Trotz dieser Rückschläge bleiben Modelle wie der überarbeitete Explorer und der Puma Gen-E wichtige Säulen auf dem deutschen und europäischen Markt.

Das Kölner Werk, das 2019 noch 18.000 Beschäftigte zählte, hat heute etwa 9.000 Mitarbeiter. Dies entspricht einem drastischen Rückgang gegenüber den rund 10.500 Beschäftigten zu Beginn des Jahres 2026. Fords Sparmaßnahmen zielten darauf ab, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden – und das gelang dem Konzern durch freiwillige Abgänge.

Rund 2.100 Mitarbeiter verließen das Werk auf eigenen Wunsch, weitere 800 Arbeitsplätze wurden im Rahmen von Unternehmensverkäufen an Investoren übertragen. Insgesamt baute Ford so 2.900 Stellen ab und erreichte sein Ziel ohne Zwangsentlassungen. Die Umstrukturierung ist Teil einer umfassenderen Strategie, um Ford Deutschland nach enttäuschenden Absatzzahlen bei Elektroautos wieder in die Gewinnzone zu führen.

Die Umstellung auf den Ein-Schicht-Betrieb zu Jahresbeginn markierte einen abrupten Wandel. Dieser Schritt spiegelte die anhaltenden Verluste und die Notwendigkeit wider, in einem schwierigen Marktumfeld die Kosten zu senken.

Die Belegschaft in Köln ist damit auf den niedrigsten Stand seit Jahren geschrumpft – aktuell arbeiten noch etwa 9.000 Menschen für Ford. Zwar konnten betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden, doch die Herausforderungen in der Elektroauto-Sparte bleiben bestehen. Der Erfolg von Modellen wie dem Explorer und dem Puma Gen-E wird maßgeblich darüber entscheiden, wie stabil die Zukunft des Standorts ist.

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