17 June 2026, 22:10

Flemms Plan für Solingens Vereine: Weniger Bürokratie, mehr Unterstützung

Kandidat der CDU für das Bürgermeisteramt präsentiert Konzept zur Stärkung von Verbänden und Ehrenämtern

Flemms Plan für Solingens Vereine: Weniger Bürokratie, mehr Unterstützung

Daniel Flemm, der Oberbürgermeisterkandidat der CDU in Solingen, hat einen neuen städtischen Service mit dem Namen „Stadtgesellschaft“ vorgeschlagen. Sein Ziel ist es, das ehrenamtliche Engagement zu stärken und die Unterstützung für lokale Vereine zu vereinfachen. Der Plan soll der wachsenden Frustration unter Organisatoren begegnen, die sich über komplizierte Vorschriften und fehlende klare Ansprechpartner beschweren.

Flemm skizzierte seine Vision für den „Stadtgesellschaft“-Service, der als zentrale Anlaufstelle für Vereine fungieren soll. Er wäre direkt an das Bürgermeisterbüro angebunden. Der Service soll Sportvereine fördern, soziale Gruppen einbinden und durch die Einbindung der Gerd-Kaimer-Stiftung eine transparente Förderstruktur schaffen.

Zudem schlug Flemm vor, dass die Stadt mobile Sicherheitsbarrieren anschafft, die Vereine kostenlos für Feste nutzen könnten. Dies würde die Sicherheit bei öffentlichen Veranstaltungen verbessern. Flemm betonte die Notwendigkeit, Bürokratie abzubauen und ehrenamtlich Engagierten bessere Orientierung zu bieten.

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Die Reaktionen auf den Vorschlag fielen gemischt aus. Leonhard von den Steinen, Vorsitzender des Clubs der Behinderten und ihrer Freunde Solingen, begrüßte die Idee eines festen Ansprechpartners im Rathaus. Philipp Müller von der Initiative Kreis Solingen lobte den Plan als zuverlässige Struktur, um Anträge zu vereinfachen. Nurten Öztürk vom Paritätischen Wohlfahrtsverband Solingen äußerte jedoch Bedenken hinsichtlich der Finanzierung – insbesondere vor dem Hintergrund der hohen Schuldenlast Solingens.

Flemms Vorschläge zielen darauf ab, die Organisation ehrenamtlicher Arbeit in Solingen zu erleichtern. Der neue Service würde Vereinen eine zentrale Anlaufstelle bieten und den Zugang zu Ressourcen verbessern. Die Umsetzbarkeit der Pläne hängt jedoch von den verfügbaren Mitteln und der Zustimmung des Stadtrats ab.

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