29 April 2026, 16:23

Fabory rettet Dresselhaus mit strategischer Partnerschaft nach Insolvenz

Eine detaillierte Strichzeichnung eines industriellen Fabrikinneren mit einer zentralen großen Maschine, umgeben von zusätzlichen Maschinen, Rohren, einer Tür, einem Wagen, einem Tisch, einem Stuhl, einem Anschlagbrett mit der Aufschrift "American Foundry Equipment Co, Indiana", Fenstern und deckenmontierten Lichtern.

Fabory rettet Dresselhaus mit strategischer Partnerschaft nach Insolvenz

Fabory und Dresselhaus gehen strategische Partnerschaft ein, um ihre Position im europäischen Befestigungstechnik-Markt zu stärken

Die Zusammenarbeit folgt auf die Eigenverwaltung von Dresselhaus nach der Insolvenzanmeldung im Juli und zielt darauf ab, die langfristige Zukunft des Unternehmens zu sichern und gleichzeitig die Leistung der Lieferkette zu verbessern.

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Im Rahmen der Vereinbarung wird Fabory in Dresselhaus investieren und sowohl strategische als auch operative Unterstützung leisten, um stabile Lieferungen und eine starke Kundenorientierung – insbesondere in der DACH-Region – zu gewährleisten.

Dresselhaus, ein bekannter Anbieter von Befestigungslösungen, hatte im Juli Eigenverwaltung nach einer Insolvenzanmeldung beantragt. Trotz finanzieller Herausforderungen bleiben Markenname und Firmenbezeichnung unverändert. Fabory hat nun mit einer verbindlichen Investorenvereinbarung die Finanzierung eines Restrukturierungsplans übernommen, der die Stabilisierung der Geschäftsabläufe und das Wachstum vorantreiben soll.

Die Partnerschaft vereint die Stärken beider Unternehmen: Während Fabory in den Benelux-Ländern, Mittel- und Osteuropa stark vertreten ist, dominiert Dresselhaus in Deutschland, Österreich und Teilen Südeuropas sowie Osteuropas. Gemeinsam schaffen sie eine europaweite Plattform, die Lieferkettenlösungen näher an die Kunden in verschiedenen Branchen bringt.

Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen die Verbesserung zentraler Bereiche wie Produktverfügbarkeit, Lieferzuverlässigkeit und kürzere Lieferzeiten. Kunden erhalten erleichterten Zugang zu einem umfassenden Sortiment an Befestigungstechnik – von Standard-C-Teilen bis hin zu hochspezialisierten Sonderanfertigungen. Ziel ist es, die Effizienz zu steigern, Kosten zu senken und allen Beteiligten – Lieferanten, Mitarbeitern und Kunden – mehr Planungssicherheit zu bieten.

Die neue Partnerschaft stellt sicher, dass Dresselhaus unter seiner etablierten Marke weitergeführt wird und gleichzeitig von Faborys Investitionen und Fachwissen profitiert. Der Restrukturierungsplan soll die Wettbewerbsfähigkeit stärken, das Wachstum beschleunigen und eine zuverlässige Lieferkette für Kunden in ganz Europa erhalten. Beide Unternehmen werden in den kommenden Jahren eng zusammenarbeiten, um ihre Marktpräsenz und Servicekapazitäten auszubauen.

Quelle