18 April 2026, 02:12

Eurobahn kehrt bis Dezember 2025 zum Vollbetrieb zurück

Offenes Buch mit detaillierten Zeichnungen und Texten eines Eisenbahnsystems, einschließlich einer Illustration einer Eisenbahnschiene.

Eurobahn kehrt bis Dezember 2025 zum Vollbetrieb zurück

Eurobahn will bis Dezember 2025 wieder den vollen Fahrplan anbieten

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Nach monatelangen Einschränkungen plant die Eurobahn, bis Dezember 2025 ihren vollen Zugbetrieb wiederaufzunehmen. Der Betreiber hatte im April 2024 aufgrund massiven Personalmangels bis zu 40 Prozent der Verbindungen gestrichen. Durch gezielte Einstellungs- und Schulungskampagnen konnte die Ausfallquote jedoch bereits auf etwa 4–5 Prozent der geplanten Fahrten gesenkt werden.

Das Unternehmen, das vor allem in Nordrhein-Westfalen sowie mit Ausläufern in Niedersachsen und den Niederlanden verkehrt, hatte zu Jahresbeginn mit schweren Betriebsstörungen zu kämpfen. Betroffen waren unter anderem wichtige Strecken wie die RB89 zwischen Paderborn und Münster sowie weitere Linien. Auch zentrale Verbindungen wie der RE13, RE3 und die RB67 litten unter den Personalengpässen.

Dank intensiver Rekrutierungsmaßnahmen und Schulungsprogramme hat sich die Lage inzwischen stabilisiert. Die aktuelle Ausfallrate liegt bei 4–5 Prozent der geplanten Zugkilometer – ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu den früheren Werten. Mit der Fahrplananpassung im Dezember 2025 strebt das Unternehmen an, diese Quote weiter zu reduzieren und zum regulären Vollbetrieb zurückzukehren.

Parallel arbeitet das Mutterunternehmen NWL (Netzwerk Westfalen-Lippe) an der langfristigen Sicherung der Eurobahn. Bis zum Haushaltsjahr 2027/2028 muss ein Käufer gefunden werden, da politische Vereinbarungen und Streckenverträge bis spätestens 2032 auslaufen. An dem Prozess beteiligt sind die NWL-Mitglieder Mobility Ruhr-Lippe, Mobility Münsterland, VVOWL, nph und ZWS.

Der Fahrplanwechsel im Dezember 2025 soll den endgültigen Rückkehr zur vollen Kapazität nach monatelangen Einschränkungen markieren. Mit der weiteren Erholung der Personaldecke wird eine zusätzliche Verbesserung der Ausfallraten erwartet. Die Suche nach einem langfristigen Investor läuft derweil weiter – die NWL steht dabei unter dem Druck, bis 2032 eine Lösung für die Zukunft der Eurobahn zu finden.

Quelle