31 May 2026, 04:11

Erzbistum Köln stabilisiert Finanzen mit Reformen und steigender Kirchensteuer

Planning for the Future

Erzbistum Köln stabilisiert Finanzen mit Reformen und steigender Kirchensteuer

Erzbistum Köln meldet stabile Finanzlage für 2024 – Kirchensteuer steigt um 1,7 %

Das Erzbistum Köln verzeichnet für das Jahr 2024 eine solide finanzielle Perspektive: Die Einnahmen aus der Kirchensteuer stiegen um 1,7 %, was zu einem Haushaltsvolumen von rund einer Milliarde Euro beiträgt und die Stabilität für die kommenden Jahre sichert. Gleichzeitig kündigten Verantwortliche strukturelle Reformen sowie Maßnahmen zur langfristigen finanziellen Absicherung an.

Die Kirchensteuer bleibt die wichtigste Einnahmequelle des Erzbistums und deckt etwa zwei Drittel des Haushalts. Der Großteil dieser Mittel fließt in die pastorale Arbeit, darunter Pfarrverbände, Schulen, Kindertageseinrichtungen und Projekte der Caritas. Für 2024 weist das Erzbistum einen Überschuss von 13,2 Millionen Euro aus – ein weiteres Indiz für die gefestigte finanzielle Lage.

Um die Abläufe effizienter zu gestalten, soll das Projekt „Serviceangebote für Pfarrverbände“ (SAPE) die lokale Verwaltung vereinfachen. Ein neuer Rahmenplan, der bis 2030 gilt, schafft zudem Planungssicherheit in allen Bereichen. Zu den strukturellen Veränderungen gehört auch die Übertragung der Trägerschaft für Kindertagesstätten von den Pfarreien auf die neu gegründete Einrichtung „Katholino“.

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Weitere Einsparmaßnahmen sehen vor, den Gebäudebestand bis zum nächsten Jahrzehnt um 25 % zu reduzieren. Zudem wird das Finanzsystem für Pfarreien reformiert, um wirtschaftliche Effizienz zu fördern und Ressourcen zielgerichteter einzusetzen.

Mit einem Plus von 1,7 % bei den Kirchensteuereinnahmen und einem Überschuss von 13,2 Millionen Euro steht das Erzbistum Köln auf einer sicheren finanziellen Basis. Die geplanten Reformen – von schlankeren Verwaltungsstrukturen bis zum Abbau von Immobilien – zielen darauf ab, die langfristige Tragfähigkeit zu stärken. Diese Schritte werden die Arbeitsweise und die Mittelverteilung des Erzbistums in den kommenden Jahren prägen.

Quelle