Erste Medizinstudentin startet Förderprogramm im Kreis Herford
Kreis Herford begrüßt erste Medizinstudentin im Rahmen eines neuen Förderprogramms
Der Kreis Herford hat mit Laura Rogalski seine erste Medizinstudentin im Rahmen eines neuen Förderprogramms für Studierende willkommen geheißen. Die 30-Jährige, die ursprünglich aus Bad Salzuflen stammt, absolviert ein zweiwöchiges Praktikum im örtlichen Gesundheitsamt. Die Verantwortlichen hoffen, dass die Initiative mehr Absolventinnen und Absolventen dazu bewegt, nach ihrem Studium in der Region zu bleiben und zu arbeiten.
Laura Rogalski, Medizinstudentin aus Ulm, verbringt zwei Wochen im Gesundheitsamt des Kreises Herford. Während ihres Praktikums durchlief sie verschiedene wichtige Bereiche, darunter Infektionsschutz, sozialpsychiatrische Dienste, Schuleingangsuntersuchungen und Beratung zur sexuellen Gesundheit.
Der Kreis bietet Medizinstudierenden, die in der Region ein Praktikum absolvieren, bis zu 400 Euro monatlich an. Allein im Jahr 2025 wurden bereits über 60 Anträge auf diese Förderung genehmigt. Das Programm sieht zudem eine Zusammenarbeit mit der medizinischen Fakultät der Universität Bielefeld vor, um junge Fachkräfte zu gewinnen.
Dr. Isabell Schultheis, Leiterin des Gesundheitsamts, zeigte sich zufrieden mit Rogalskis Praktikum. Landrat Markus Altenhöner traf sich mit ihr, um über ihre Erfahrungen zu sprechen, und betonte die Bedeutung, Ärztinnen und Ärzte in der Region zu halten. Rogalski, die in Bad Salzuflen aufgewachsen ist, plant, nach Abschluss ihres Studiums in die Region zurückzukehren.
Das Förderprogramm zielt darauf ab, den lokalen Ärztemangel zu bekämpfen, indem es Studierende während ihrer Ausbildung unterstützt. Mit Rogalskis Praktikum als Vorbild hofft der Kreis Herford, dass weitere Praktikantinnen und Praktikanten folgen werden. Die Initiative verbindet finanzielle Anreize mit praktischer Erfahrung, um eine stärkere Gesundheitsversorgung aufzubauen.






