Duisburgs Ascheplatz am Kreuz Kaiserberg strahlt nach Restaurierung in neuem Glanz
Angela DietzDuisburgs Ascheplatz am Kreuz Kaiserberg strahlt nach Restaurierung in neuem Glanz
Der legendäre Ascheplatz am Kreuz Kaiserberg in Duisburg ist vollständig restauriert worden. Bekannt für seinen rustikalen Charme, wurde die Fläche nun offiziell als immaterielles Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen anerkannt. Ein Festspiel markierte die Rückkehr des Platzes – sogar der ehemalige Bundesliga-Star Bernard Dietz übernahm für diesen Anlass die Schiedsrichterrolle.
Die Sanierung des Ascheplatzes am Kreuz Kaiserberg wurde durch eine Fördersumme von 43.000 Euro ermöglicht. Fast die Hälfte dieses Betrags stammte vom Lions Club Duisburg Concordia. Das Projekt entlastet auch die örtliche Grundschule, die dank der verbesserten Anlagen nun auf eine eigene Turnhalle verzichten kann.
Die Wiedereröffnung wurde mit einem Freundschaftsspiel gefeiert, bei dem die rote Mannschaft mit 2:0 siegte. Vor dem Anpfiff scherzte Bernard Dietz – einst der torgefährlichste Abwehrspieler der Bundesliga –, dass selbst seine Fähigkeiten auf dem unebenen Untergrund auf die Probe gestellt würden. Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link trug mit einem Augenzwinkern zum lockeren Ton bei und zitierte: „Helden werden auf Asche geboren“ – eine Anspielung auf die berüchtigten harten, aber leidenschaftlichen Zweikämpfe auf dem Platz.
Die Aschefläche ist seit langem ein Wahrzeichen der Gegend. Ihre offizielle Anerkennung als Kulturerbe unterstreicht ihre Bedeutung über den Sport hinaus. Der restaurierte Platz steht nun als Symbol für Gemeinschaftsgeist und lokale Tradition.
Der Ascheplatz am Kreuz Kaiserberg ist bereits wieder in Betrieb. Die Unterstützung des Lions Clubs und die Entlastung der Schule zeigen, welche über den Sport hinausgehende Wirkung von ihm ausgeht. Mit seinem gesicherten kulturellen Status bleibt er ein geliebter Teil der Duisburger Identität.






