15 April 2026, 12:14

Dortmunds neuer Oberbürgermeister bricht 79-jährige SPD-Ära und will Innenstadt retten

Offenes Buch mit detaillierter Stadtkarte und Architekturpl├Ąnen auf seinen Seiten.

Dortmunds neuer Oberbürgermeister bricht 79-jährige SPD-Ära und will Innenstadt retten

Dortmund hat nach fast acht Jahrzehnten erstmals einen neuen Oberbürgermeister

Alexander Kalouti, ein 57-jähriger CDU-Politiker, trat am 30. Oktober 2025 sein Amt an und durchbrach damit die jahrzehntelange Vorherrschaft der SPD in dieser Position. Seine Wahl markiert einen historischen Wandel, denn er ist der erste Oberbürgermeister seit 1946, der nicht den Sozialdemokraten angehört.

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Kalouti folgt auf Thomas Westphal und beendet damit eine Ära der SPD-Dominanz in der Stadt. Sein Amtsantritt ist mit klaren Zielen verbunden: Er will dem "städtischen Niedergang" Dortmunds entgegenwirken und neues Leben in die Innenstadt bringen. Die aktuellen Zustände der öffentlichen Räume kritisiert er als wenig einladend – hier wünscht er sich mehr Lebendigkeit und Attraktivität.

Die politische Landschaft in Dortmund ist komplex: Der Stadtrat ist in über ein Dutzend Fraktionen zersplittert. Ohne eigene Mehrheit wird Kalouti für jede Entscheidung wechselnde Bündnisse schmieden müssen, statt sich auf eine feste Koalition stützen zu können. Seine erste offizielle Ratssitzung findet am 13. November 2025 statt.

Die Belebung der Innenstadt steht ganz oben auf seiner Agenda. Geplant sind Verbesserungen der Infrastruktur, die Förderung von Wirtschaftswachstum sowie die Schaffung von Räumen, die sowohl Anwohner als auch Besucher anziehen.

Kaloutis Amtszeit beginnt mit einem zersplitterten Stadtrat und ohne gesicherte Unterstützung. Sein Ansatz, flexible Partnerschaften einzugehen, wird entscheidend dafür sein, wie sich seine Politik durchsetzen lässt. Die von ihm angestoßenen Veränderungen könnten das Gesicht der Dortmunder Innenstadt nach Jahren unter SPD-Führung neu prägen.

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