Dortmunds kreative Aktionen zur Europäischen Mobilitätswoche begeistern alle Generationen
Adeline SchmiedeckeDortmunds kreative Aktionen zur Europäischen Mobilitätswoche begeistern alle Generationen
Dortmund beteiligte sich mit kreativen Aktionen an der Europäischen Mobilitätswoche 2024
In diesem Jahr nahm Dortmund mit einem vielfältigen Programm an der Europäischen Mobilitätswoche teil. Die Stadt organisierte Veranstaltungen, um nachhaltigen Verkehr und Verkehrssicherheit für alle Altersgruppen zu fördern. Die Kampagne fand – wie jedes Jahr in ganz Europa – vom 16. bis 22. September statt.
Schulen spielten dabei eine zentrale Rolle: Auf dem Nordmarkt nahmen 120 Dritt- und Viertklässler an der „Erlebnistour Verkehrssicherheit und Mobilität“ teil, um sich spielerisch mit dem richtigen Verhalten im Straßenverkehr vertraut zu machen. An der Station „Schneckenrennen“ übten sie, langsam Fahrrad zu fahren, um Gleichgewicht und Kontrolle zu verbessern.
Auch ältere Schüler waren eingebunden: An der Hauptschule Husen besuchten 75 Fünft- und Sechstklässler einen Workshop mit einem Fahrradsimulator und einem Reaktionstest, um ihr Bewusstsein für den Straßenverkehr zu schärfen.
Die Jüngsten kamen ebenfalls nicht zu kurz: Insgesamt 243 Kindergartenkinder aus 17 Kitas nahmen an einem Malwettbewerb teil, bei dem Fahrradhelme als Preise winkten. Gleichzeitig führte eine geführte Fahrradtour zu lokalen Wohnprojekten die Teilnehmer in alternative Wohnkonzepte ein. Als Erinnerung erhielten die Radfahrer „UmsteiGERN“-Stoffbeutel.
Weitere Aktionen bereicherten das Programm: „Green Culture Dortmund“ bot auf einer „Kulturtour“ Live-Musik in der Straßenbahn und stellte eine neue Fahrradkarte vor. Beim „Fahrrad-Dankeschön-Fest“ überraschten die Organisatoren Radfahrer und Fußgänger mit kostenlosen Erfrischungen und entzündeten im Tunnel Kerzen für bessere Sichtbarkeit.
Die Veranstaltungen unterstrichen Dortmunds Engagement für nachhaltige Mobilität. Kinder wie Erwachsene lernten mehr über Sicherheit, umweltfreundliche Verkehrsmittel und lokale Initiativen. Die Kampagne zeigte einmal mehr, wie sich durch praktische Ansätze umweltbewussteres Verkehrsverhalten im Alltag fördern lässt.






