Dortmunds Abwehrkrise: Schlotterbeck-Rückkehr als Hoffnungsschimmer gegen die Defensive-Probleme
Oswin MargrafDortmunds Abwehrkrise: Schlotterbeck-Rückkehr als Hoffnungsschimmer gegen die Defensive-Probleme
Borussia Dortmunds defensive Sorgen haben sich durch Verletzungen und Ausfälle weiter verschärft. Im ersten Champions-League-Spiel gegen Juventus kassierte die Mannschaft vier Gegentore. Wichtige Spieler wie Niklas Süle und Emre Can fallen derzeit aus.
Nico Schlotterbeck ist seit seinem Meniskusriss im März 2023 verletzungsbedingt nicht im Einsatz. Vor der Verletzung hatte er in einem Spiel gegen Mainz als Standardschütze zwei Vorlagen geliefert. Seine Genesung nach der Operation verläuft nun schneller als geplant.
Trainer Niko Kovač deutete an, dass Schlotterbeck bald zurückkehren könnte. Er bestätigte, dass der Verteidiger am Wochenende wieder im Kader stehen könnte – vorausgesetzt, er fühlt sich wohl. Julian Ryerson springt derweil in der Abwehr ein und bildet mit zwei weiteren Spielern eine improvisierte Dreierkette.
Aarón Anselmino, der von Chelsea ausgeliehen ist, fehlte in den letzten beiden Spielen wegen muskulärer Probleme. Die Ausfälle haben Dortmund in der Defensive stark dezimiert.
Schlotterbecks mögliche Rückkehr würde die defensiven Optionen der Borussen deutlich verbessern. Kovač sieht in ihm eine tragfähige Lösung, sofern er voll belastbar ist. Das Team hofft, nach dem holprigen Saisonstart die Abwehr zu stabilisieren.
