17 March 2026, 02:10

Dortmund schließt Adeyemi-Waffenvorfall ab – Kehl verteidigt Stürmer nach Medienkritik

Zwei Fußballspieler auf dem Feld: Einer im Sportdress und Helm mit dem Ball, der von einem anderen Spieler zu Fall gebracht wird, der auf dem Boden liegt, mit anderen Spielern und Zuschauern im Hintergrund.

Dortmund schließt Adeyemi-Waffenvorfall ab – Kehl verteidigt Stürmer nach Medienkritik

Borussia Dortmund hat sich zu jüngsten Medienberichten geäußert, die Karim Adeyemis Glaubwürdigkeit in Zusammenhang mit einem früheren Vorfall mit Waffen infrage stellen. Sportdirektor Sebastian Kehl bestätigte, dass sich der Spieler bereits entschuldigt habe und interne Konsequenzen getragen habe. Der Verein betrachtet die Angelegenheit mittlerweile als abgeschlossen.

Die Diskussion um den Vorfall flammte vor dem Spiel Dortmunds gegen den VfB Stuttgart erneut auf. Cheftrainer Niko Kovač stellte jedoch klar, dass der Zwischenfall keine Rolle für Adeyemis Platz auf der Bank spielte. Die Entscheidung sei rein taktisch begründet gewesen.

Kehl verteidigte den Stürmer und betonte, der Verein vertraue Adeyemis Schilderung der Ereignisse. Zudem wies er die erneute mediale Aufmerksamkeit als unnötig zurück, da die Angelegenheit intern bereits geklärt worden sei.

Unterdessen meldete sich TV-Experte Dietmar Hamann zu Wort und riet Adeyemi, sich auf seine Leistungen zu konzentrieren. Der Spieler solle die volle Verantwortung für sein Handeln übernehmen und weitere Ablenkungen vermeiden.

Borussia Dortmund hat den Vorfall mittlerweile ad acta gelegt, wie Kehl bestätigte – weitere Schritte werde es nicht geben. Adeyemi selbst richtete seinen Fokus wieder auf den Fußball, während der Verein das Kapitel abschließen möchte. Wie die Situation langfristig in Erinnerung bleibt, wird wohl von den künftigen Leistungen des Spielers abhängen.

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