21 March 2026, 00:17

DHB-Team feiert torreichen 41:38-Auftaktsieg gegen Ägypten in Dortmund

Menschenmenge vor einem Gebäude mit Fahnen schwenkend und Handys haltend, während farbige Feuerwerke den Himmel erhellen.

DHB-Team feiert torreichen 41:38-Auftaktsieg gegen Ägypten in Dortmund

Deutschlands Handball-Team startet mit packendem 41:38-Sieg gegen Ägypten in Testspielserie

Vor 10.732 Zuschauern in der ausverkauften Westfalenhalle in Dortmund hat die deutsche Handball-Nationalmannschaft ihre zweiteilige Testspielserie mit einem spektakulären 41:38 (41:38)-Erfolg gegen Ägypten eröffnet. Die Partie, die live auf ProSieben übertragen wurde, entwickelte sich zu einem torreichen Krimi mit insgesamt 79 Treffern – trotz 18 Gegentoren behielt das DHB-Team am Ende die Oberhand.

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Das Spiel war Auftakt einer Vorbereitungsserie, deren zweiter Teil am Sonntag in Bremen stattfindet. Bundestrainer Alfred Gislason nutzte die Begegnung für mehrere Wechsel und gab dem Debütanten Lasse Ludwig vom SC DHfK Berlin Handfeger sein erstes Länderspiel im Tor – er löste David Späth ab. Auch Timo Kastening kam auf der rechten Außenposition zum Einsatz, während Gislason verschiedene Aufstellungen testete.

Beste Werfer der Deutschen war Juri Knorr mit neun Toren, der damit zum Matchwinner avancierte. Besonders in der zweiten Halbzeit überzeugte der Rückraumspieler: Innerhalb von zehn Minuten traf er fünfmal und baute so eine sechstorige Führung für sein Team auf. Insgesamt standen 14 Spieler aus dem Kader, die bei der EM 2024 Silber geholt hatten, auf dem Feld – ihre Erfahrung zahlte sich aus.

Nach dem Schlusspfiff wurde die Mannschaft für ihre EM-Silbermedaille mit einem Live-Auftritt der Band GroßstadtEngel gefeiert. Doch die Freude trübte Gislason später mit Kritik an der defensiven Leistung ein: Die 18 kassierten Tore bezeichnete er als "großes Manko".

Der Sieg markiert einen gelungenen Auftakt in die Testserie, doch die Abwehrschwachstellen bleiben ein zentrales Thema. Vor dem zweiten Duell mit Ägypten in Bremen wird das Team nun an der Stabilität arbeiten müssen. Gleichzeitig unterstrich die Partie die Bedeutung von Schlüsselspielern wie Knorr, dessen Treffsicherheit den Unterschied ausmachte.

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