26 April 2026, 12:15

Der skurrile *"Hast du gepupst?"-Tag und seine überraschenden Ursprünge

Plakat für "Eine angestellte Frau: Der große Furzkomödien-Erfolg" mit einer Person mit entschlossener Miene und einer Uhr im Hintergrund.

Der skurrile *"Hast du gepupst?"-Tag und seine überraschenden Ursprünge

Jedes Jahr am 5. Februar begeht Deutschland einen ungewöhnlichen Feiertag: den "Hast du gepupst?"-Tag. Die lockere Feier ermutigt die Menschen, Blähungen als natürlichen Bestandteil des Lebens anzuerkennen. Seine Ursprünge reichen bis zu einem deutschen Illustrator und einem uralten kolumbianischen Mythos über Ton – und überraschenderweise auch über Blähungen selbst.

Der Feiertag wurde 2006 von Bastian Melnyk, einem deutschen Karikaturisten und Illustrator, ins Leben gerufen. Er wählte den 5. Februar als Datum – ein Zufall, denn an diesem Tag wird auch in den USA der National Furz-Tag begangen, ein weniger bekannter Gedenktag mit unklarer Herkunft.

Die Idee, Blähungen mit Kultur zu verknüpfen, ist nicht neu. Die französische Ethnologin Elsa Gómez-Imbert dokumentierte einen Mythos der Tatuyo aus Kolumbien, der die Entstehung von Ton erklärt. Der Legende nach entstand Ton nach einer Begegnung, bei der Blähungen eine Rolle spielten. Diese ungewöhnliche Erzählung zeigt, wie verschiedene Kulturen natürliche Körperfunktionen auf kreative Weise gedeutet haben.

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Doch Blähungen finden nicht nur in der Folklore Beachtung, sondern auch in der Unterhaltungsbranche. Mr. Methane, ein britischer Künstler, erlangte Berühmtheit als "professioneller Furzer" und verband in seinen Auftritten Humor mit musikalischen Darbietungen – stets mit Blähungen als zentralem Element.

Der "Hast du gepupst?"-Tag bleibt eine skurrile, aber sinnvolle Erinnerung daran, dass Körperfunktionen universell sind. In Deutschland wird der Feiertag weiterhin mit einer Mischung aus Humor und kultureller Neugier begangen. Gleichzeitig sorgen die Verbindungen zu Mythen und Künstlern dafür, dass das Thema Blähungen sowohl verspielt als auch zum Nachdenken anregend bleibt.

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