25 April 2026, 16:12

Bundesregierung verkauft Uniper-Anteile ohne neue Klimaschutzauflagen trotz finanzieller Krisen

Balkendiagramm, das die Vermögensabschreibungen von Ölunternehmen zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Bundesregierung verkauft Uniper-Anteile ohne neue Klimaschutzauflagen trotz finanzieller Krisen

Die deutsche Bundesregierung hat Pläne bestätigt, ihre Anteile am Energieunternehmen Uniper zu veräußern – ohne zusätzliche Klimaschutzauflagen hinzuzufügen. Das in Düsseldorf ansässige Unternehmen, eine Tochtergesellschaft der UBG Uniper Beteiligungsholding GmbH, steht trotz einer stabilen Jahresprognose weiterhin vor finanziellen Herausforderungen.

Uniper ist in Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Russland und weiteren internationalen Märkten aktiv. Das Geschäft des Konzerns umfasst drei Hauptbereiche: die europäische Stromerzeugung, den globalen Rohstoffhandel sowie die Energieproduktion in Russland. Gehandelt werden Strom, Erdgas, Flüssigerdgas (LNG), Kohle und Frachtlösungen; zudem bietet das Unternehmen Dienstleistungen wie Brennstoffbeschaffung, Ingenieursleistungen und Asset-Management an.

In den letzten Monaten verschärften sich die finanziellen Probleme von Uniper weiter. Schwache Ergebnisse zu Jahresbeginn sind auf geringere Absicherungserträge und anhaltende Verluste im Russlandgeschäft zurückzuführen. Trotz dieser Rückschläge bleibt die Jahresprognose des Unternehmens unverändert.

Am 22. September 2025 vollendete Uniper den Verkauf seines Kohlekraftwerks Datteln 4 an die ResInvest Group a.s. Dieser Schritt markiert einen weiteren Meilenstein in der Neuausrichtung des Unternehmensportfolios, das sowohl fossile als auch erneuerbare Erzeugungsanlagen umfasst.

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Die Entscheidung der Regierung, den Anteilsverkauf ohne zusätzliche Klimabedingungen voranzutreiben, fällt in eine Phase, in der Uniper unter finanziellen Druck gerät. Angesichts der Aktivitäten in verschiedenen Regionen und Sektoren wird die Entwicklung des Unternehmens in den kommenden Monaten wohl weiterhin genau beobachtet werden.

Quelle