Borbecks Generationenviertel startet mit neuem Kindergarten als Leuchtturmprojekt
Adeline SchmiedeckeBorbecks Generationenviertel startet mit neuem Kindergarten als Leuchtturmprojekt
Das Generationenviertel in Borbeck nimmt Gestalt an – mit Fokus auf einen neuen Kindergarten
Die Pläne für das Generationenviertel in Borbeck kommen voran: Als erstes großes Vorhaben steht der Bau eines Kindergartens an, der Priorität genießt. Die Einrichtung soll Platz für 85 Kinder bieten und ist Teil eines umfassenden Entwicklungskonzepts für das Viertel.
Der Kindergarten entsteht als zweigeschossiges Gebäude mit einer Grundfläche von etwa 18 mal 25 Metern. Dazu gehört ein 1.000 Quadratmeter großes Außengelände mit vielfältigen Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten sowie Rückzugsräumen für ruhige Momente. Geplant sind zudem eine Frischküche und nachhaltige Elemente wie ein begrüntes Dach, Photovoltaikanlagen und eine Anschluss an das Fernwärmenetz.
Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Bau hat das Projekt zur Genehmigung empfohlen. Die geschätzten Kosten belaufen sich auf rund 4,35 Millionen Euro – deutlich weniger als die ursprünglich veranschlagten 5,7 Millionen Euro. Die Einsparungen sind auf den Einsatz von Modulbauweise zurückzuführen, die Materialabfälle reduziert, präzises Arbeiten ermöglicht und die Bauzeit unabhängig von Wetterbedingungen verkürzt.
Der Kindergarten wird als erstes der Teilprojekte im Generationenviertel realisiert. Weitere Vorhaben umfassen eine Zweifeld-Sporthalle, Grünflächen, einen Spielplatz, einen Quartiersplatz und ein Wohngebiet. Der Bau der Sporthalle beginnt erst nach Fertigstellung des Kindergartens. Parallel läuft bereits der Neubau des Borbecker Schwimmbads als eigenständiges Projekt.
Im Juni gab der Stadtrat grünes Licht für die vorbereitenden Bodenmanagementarbeiten, die für die übrigen Teilprojekte essenziell sind. Nähere Informationen zum Kindergarten finden sich in der Vorlage 1237/2025/7.
Der Kindergarten wird das erste fertige Großprojekt im Generationenviertel sein. Durch die Modulbauweise spart die Stadt Zeit und Kosten. Das Gesamtvorhaben bleibt im Plan – die Sporthalle und weitere Entwicklungen folgen in den kommenden Jahren.






