03 April 2026, 04:11

Bochum diskutiert: Wie mehr Frauen in die Kommunalpolitik kommen

Eine Gruppe von Frauen, die vor einer grünen Wand mit einem Fenster auf der linken Seite stehen und an einem Internationaler Frauentag-Event teilnehmen.

Bochum diskutiert: Wie mehr Frauen in die Kommunalpolitik kommen

Veranstaltung in Bochum: Mehr Frauen in die Kommunalpolitik

Rund 120 Teilnehmende kamen kürzlich in Bochum zusammen, um sich der Herausforderung zu widmen, die Repräsentation von Frauen in der lokalen Politik zu stärken. Die Zusammenkunft bildete den Abschluss der Initiative "Sei der Wandel: Frauen für Demokratie", die seit 2024 in ganz Nordrhein-Westfalen läuft. Rednerinnen und Gäste diskutierten Wege, um die Sichtbarkeit von Frauen zu erhöhen und Hindernisse für politisches Engagement abzubauen.

Die Veranstaltung fand am Dienstag, dem 4. November, im Deutschen Bergbau-Museum in Bochum statt. Unter den Anwesenden waren Politikerinnen und Politiker, Wissenschaftlerinnen sowie Vertreterinnen der öffentlichen Verwaltung, darunter auch drei Mitglieder der Lüner Initiative Poli-Tisch und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Heike Tatsch.

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Zwei Podiumsdiskussionen, moderiert von Andrea Blome, beschäftigten sich mit der Sichtbarkeit von Frauen in der Politik und dem Zusammenhang zwischen Demokratie und Gleichberechtigung. Prof. Dr. Barbara Thiessen thematisierte strukturelle Barrieren, die Frauen den Zugang zu politischen Ämtern erschweren. Mag. Maria Pernegger analysierte hingegen, wie mediale Darstellungen das öffentliche Bild von Politikerinnen prägen.

Dr. David H. Gehne und Hanna Schömann, M.A., präsentierten aktuelle Zahlen zur Vertretung von Frauen in kommunalen Gremien. Die Erkenntnisse sollen der Lüner Delegation helfen, ihr Poli-Tisch-Projekt weiterzuentwickeln und lokale Maßnahmen zur Förderung von Geschlechtergerechtigkeit in der Politik zu stärken.

Die Initiative "Sei der Wandel" hat im vergangenen Jahr Frauen in ganz Nordrhein-Westfalen dazu ermutigt, sich stärker in das politische Geschehen einzubringen. Zwar wurden auf der Veranstaltung keine direkten Vergleiche zwischen Lünen und anderen Städten gezogen, doch sollte sie die Dynamik des Projekts aufgreifen und vertiefen.

Die gewonnenen Erkenntnisse aus der Konferenz werden nun die nächsten Schritte Lünens zur Verbesserung der politischen Teilhabe von Frauen leiten. Lokale Verantwortliche planen, die Daten und Diskussionen zu nutzen, um die Poli-Tisch-Initiative auszubauen. Das Ziel bleibt klar: nachhaltige Veränderungen zu schaffen, wie Frauen sich in der Kommunalpolitik einbringen und Führungsrollen übernehmen.

Quelle