26 March 2026, 10:10

Betrunkene greifen Kinder im Skatepark von Bünde an – Polizei ermittelt

Ein Skatepark mit einer zentralen Metallstruktur, umgeben von Pfosten, Gras, einem Zaun, Bäumen, Gebäuden, Straßenlaternen und einem bewölktem Himmel.

Betrunkene greifen Kinder im Skatepark von Bünde an – Polizei ermittelt

Gewalttätige Auseinandersetzung in Skatepark von Bünde – Betrunkene greifen Kinder an

Am Montagabend ist es in einem Skatepark in Bünde zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung gekommen. Vier Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis 14 Jahren waren mit ihren Fahrrädern unterwegs, als zwei alkoholisierte Erwachsene aggressiv wurden. Ein 13-jähriger Junge erlitt leichte Verletzungen, nachdem er von seinem Rad gestoßen und angegriffen worden war.

Der Vorfall ereignete sich gegen 17:30 Uhr auf der Osnabrücker Straße, wo die Gruppe junger Radfahrer den Skatepark nutzte. Ein 36-jähriger Mann aus Herford und eine 35-jährige Frau aus Bad Oeynhausen konfrontierten die Kinder mit der Behauptung, sie dürften dort nicht Fahrrad fahren. Der Streit eskalierte schnell: Der Mann schubste den 13-Jährigen von seinem Rad und schlug auf ihn ein.

Drei junge Männer im Alter von 18 und 20 Jahren beobachteten den Angriff und griffen ein, um den Angreifer zurückzuhalten. Kurz darauf traf die Polizei ein und stellte fest, dass beide Erwachsene unter Alkoholeinfluss standen. Freiwillige Alkoholtests bestätigten den Verdacht.

Die Kriminalpolizei Herford ermittelt nun gegen den 36-Jährigen wegen Körperverletzung und Beleidigung, während der 35-jährigen Frau eine Beleidigung vorgeworfen wird. Die Behörden erließen Platzverweise, die beiden Erwachsenen den Zutritt zum Gelände untersagen. Die Eltern der betroffenen Kinder wurden inzwischen über den Vorfall informiert.

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Der 13-jährige Junge kam mit leichten Verletzungen davon, doch die Ermittlungen laufen weiter. Die Platzverweise verhindern, dass die beiden Beschuldigten den Skatepark bis zum Abschluss des Verfahrens wieder betreten dürfen. Zu möglichen Strafen oder weiteren Maßnahmen äußerte sich die Polizei nicht.

Quelle