Betrügerische Inkassoschreiben: 146 verdächtige Firmen auf Warnliste gesetzt
Oswin MargrafBetrügerische Inkassoschreiben: 146 verdächtige Firmen auf Warnliste gesetzt
Betrügerische Mahnschreiben verbreiten sich in Deutschland – 146 verdächtige Firmen identifiziert
Betrügerische Inkassoschreiben fluten Deutschland und täuschen Verbraucher mit gefälschten Forderungen. Die Behörden haben nun 146 Unternehmen auf eine Warnliste gesetzt, da Kriminelle die Namen seriöser Firmen missbrauchen, um illegal Geld zu erpressen. Oft enthalten die Schreiben ausländische Bankverbindungen und vage Zahlungsaufforderungen.
Die Verbraucherzentrale Brandenburg hat eine "Inkasso-Schwarze Liste" mit 146 verdächtigen Firmen veröffentlicht. Viele Betrüger geben sich darin als bekannte Inkassodienstleister wie "COEO-INKASSO GmbH", "Jedermann Inkasso GmbH" oder "Universal Inkasso AG" aus. Besonders in Nordrhein-Westfalen häufen sich Berichte über gefälschte Forderungen unter diesen Namen.
Echte Inkassodienstleister müssen klare Angaben zur Forderung machen – etwa zu Leistung, Unternehmen und Zeitraum. Betrügerische Schreiben hingegen enthalten oft keine konkreten Details, sondern verweisen auf ausländische Konten. Die Behörden warnen: Zahlungsaufforderungen ohne Überprüfung sollten ignoriert werden.
Verbraucher können prüfen, ob ein Inkassounternehmen seriös ist, indem sie kostenlos im Rechtsdienstleistungsregister online nachschlagen. Die Verbraucherschützer raten dringend: Nicht antworten, keine Lastschriftmandate erteilen und kein Geld überweisen, ohne die Forderung vorher verifiziert zu haben.
Der Anstieg gefälschter Inkassoschreiben setzt Verbraucher dem Risiko aus, an Betrüger zu zahlen. Mit 146 nun als verdächtig eingestuften Firmen mahnen die Behörden zur Vorsicht bei unerwarteten Zahlungsforderungen. Die sicherste Methode, um Betrug zu vermeiden, bleibt die Überprüfung über offizielle Kanäle.






