Bergisch Gladbach und Odenthal bündeln Kräfte für besseren Brandschutz
Angela DietzBergisch Gladbach und Odenthal bündeln Kräfte für besseren Brandschutz
Bergisch Gladbach und Odenthal unterzeichnen öffentlich-rechtlichen Vertrag zur Stärkung der Feuerwehrzusammenarbeit
Die Städte Bergisch Gladbach und Odenthal haben einen öffentlich-rechtlichen Vertrag geschlossen, um ihre Zusammenarbeit im Brand- und Katastrophenschutz zu intensivieren. Die Vereinbarung ist die erste ihrer Art im Rheinisch-Bergischen Kreis und konzentriert sich auf die gemeinsame Nutzung von Ressourcen sowie eine effizientere Notfallbewältigung.
Im Rahmen des Abkommens übernimmt die Feuerwehr Bergisch Gladbach zentrale Werkstattleistungen für die Odenthaler Wehr. Dazu gehören die Wartung von Atemschutzgeräten, die Instandhaltung von Schläuchen sowie die Bewirtschaftung der Wäscherei. Beide Kommunen haben zudem einen gemeinsamen Gerätepool eingerichtet, um Kosten zu sparen und günstigere Beschaffungskonditionen zu erzielen.
Ziel der Partnerschaft ist es, die Ausstattung zu standardisieren, die Notfallkoordination zu verbessern und eine verlässliche Budgetplanung zu ermöglichen. Die Infrastruktur Bergisch Gladbachs steht künftig auch den Einsatzkräften aus Odenthal zur Verfügung – für höhere Sicherheits- und Qualitätsstandards.
Lokale Verantwortungsträger begrüßen den Schritt. Marcel Kreutz, Bürgermeister von Bergisch Gladbach, betonte die Bedeutung für einen effizienten Ressourceneinsatz und die regionale Sicherheit. Laura Lundberg, Odenthals Bürgermeisterin, bezeichnete die Vereinbarung als "zukunftsweisend" für die ortsansässige Feuerwehr und sichere den Zugang zu professionellen Dienstleistungen. Jörg Köhler, Leiter der Berufsfeuerwehr Bergisch Gladbach, hob die technischen Vorteile hervor, während Axel Staehler, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Odenthal, die praktischen Fortschritte in der Gerätewartung lobte.
Der Vertrag setzt neue Maßstäbe für die kommunale Feuerwehrzusammenarbeit in der Region. Durch den Austausch von Fachwissen und Ressourcen erwarten beide Städte eine bessere Notfallvorsorge und langfristige Kosteneinsparungen. Bisher hat keine andere Kommune im Kreis ein vergleichbares Modell eingeführt.






