Bayer Leverkusens Trainingszentrum in Monheim trifft auf massiven Widerstand
Kilian SchlosserBayer Leverkusens Trainingszentrum in Monheim trifft auf massiven Widerstand
Bayer Leverkusen treibt die Pläne für ein neues Trainingszentrum in Monheim weiter voran. Die Anlage würde eine Fläche von rund 12,5 Fußballfeldern umfassen. Doch das Projekt stößt vor einer entscheidenden Ratssitzung auf starken Widerstand von Anwohnern und politischen Gruppen.
Der sportliche Geschäftsführer des Vereins, Simon Rolfes, betont, es gebe keine Alternative zum aktuellen Vorschlag. Trotz der Kritik zeigt sich Leverkusen entschlossen, das Vorhaben umzusetzen, und wird in der kommenden Woche Gespräche mit den Parteien führen.
Anwohner befürchten Lärmbelästigung, Flutlichtstörungen und negative Auswirkungen auf nahegelegene Naturräume. Zudem liegt das Gelände in einem Wasserschutzgebiet, was die Vorbehalte weiter verstärkt. Markus Gronauer, Fraktionsvorsitzender der CDU in Monheim, hat öffentlich die Eignung des gewählten Standorts infrage gestellt.
Über die Zukunft des Trainingscampus wird am Mittwochabend im Monheimer Stadtrat entschieden. CDU, SPD, FDP und die Grünen haben bereits signalisiert, gegen das Projekt stimmen zu wollen.
Falls genehmigt, würde die neue Anlage die Trainingsinfrastruktur Leverkusens deutlich erweitern. Angesichts der breiten Ablehnung mehrerer Parteien wird das Ergebnis der Abstimmung am Mittwoch jedoch darüber entscheiden, ob der Bau überhaupt realisiert wird. Der Verein hat klar gemacht, dass er ohne weitere Verhandlungen nicht zurückstecken wird.






