Autobrand in Nettetal-Leuth: Kurzschluss löst spektakuläres Feuer aus
Angela DietzAutobrand in Nettetal-Leuth: Kurzschluss löst spektakuläres Feuer aus
Autobrand auf der Kaldenkirchener Straße in Nettetal-Leuth
An einem Morgen im frühen Jahr 2025 brach auf der Kaldenkirchener Straße in Nettetal-Leuth ein Autobrand aus. Gegen 9:05 Uhr entstand plötzlich ein Feuer, das die Fahrerin und ihre Beifahrerin zwang, das Fahrzeug zu verlassen. Beide Frauen blieben unverletzt, doch der Wagen brannte vollständig aus.
Der Vorfall ereignete sich, als eine 50-jährige Frau aus Brüggen mit ihrem benzabetriebenen Auto in Richtung Herongen unterwegs war. Ihre 47-jährige Beifahrerin aus Baesweiler saß neben ihr, als plötzlich dichter Rauch aus dem Motorraum in Höhe der Kreuzung zur Lochtstraße drang. Beide Frauen hielten sofort an und konnten das Fahrzeug verlassen, bevor die Flammen es vollständig erfassten.
Die Feuerwehr aus Leuth traf schnell ein und löschte das Feuer. Später kam ein Spezialfahrzeug zum Einsatz, um ausgetretene Flüssigkeiten von der Straße zu beseitigen. Bundes- und Landespolizei sperrten die Umgebung ab, was zu Verkehrsbehinderungen von etwa 1,5 Stunden führte, während Ermittlungsteams die Unfallstelle untersuchten.
Erste Berichte deuteten auf einen technischen Defekt als wahrscheinliche Ursache hin. Spätere Untersuchungen des Landeskriminalamts Nordrhein-Westfalen (LKA NRW) ergaben jedoch, dass ein Kurzschluss im Hochvolt-Batteriesystem – genauer gesagt eine fehlerhafte Isolierung im Kabelbaum – den Brand ausgelöst hatte. Diese Erkenntnis, die in einem Bericht vom Februar 2026 bestätigt wurde, führte zu neuen Sicherheitsvorkehrungen.
Als Reaktion auf den Vorfall führte Nordrhein-Westfalen im März 2026 verpflichtende Überprüfungen der Batteriesysteme von Elektrofahrzeugen ein. Hersteller wurden angewiesen, betroffene Modelle zurückzurufen, und Werkstätten erhielten Schulungen, um ähnliche Mängel künftig zu vermeiden. Die Maßnahmen sollen das Risiko von Bränden durch elektrische Defekte verringern.






