31 May 2026, 12:10

Ahrtaltal-Bahn: Schrittweiser Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe 2021

Bau der Ahrtalbahn im Zeitplan - Arbeiten am Oberbau

Bau der Ahrtalbahn im Zeitplan - Arbeiten am Oberbau - Ahrtaltal-Bahn: Schrittweiser Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe 2021

Die Ahrtaltal-Bahnstrecke, die bei den verheerenden Flutkatastrophen im Sommer 2021 schwer beschädigt wurde, wird schrittweise wiederaufgebaut. Bereits wurden Fortschritte erzielt: Seit Ende 2021 verkehren Züge wieder auf der Teilstrecke zwischen Remagen und Walporzheim. Nun laufen weitere Reparaturarbeiten, um den vollen Betrieb bis Ende 2025 wiederherzustellen.

Die Flut 2021 hinterließ die Ahrtalstrecke in weiten Teilen zerstört. Besonders zwischen Walporzheim und Ahrbrück waren die Schäden so massiv, dass der Wiederaufbau fast einem Neubau gleicht. Während seit Ende 2021 der Abschnitt von Remagen nach Walporzheim wieder befahren wird, bleiben andere Teilstrecken weiterhin gesperrt.

Die Arbeiten am Oberbau und an der Elektrifizierung schreiten planmäßig voran. Von den benötigten 885 Masten zwischen Remagen und Ahrbrück sind die meisten bereits aufgestellt. Die Montage der Oberleitungen auf der Strecke Remagen–Walporzheim ist für die Herbstferien vorgesehen, die Mastarbeiten sollen bis Mitte Oktober abgeschlossen sein.

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Da die Bauarbeiten andauern, kann auf den betroffenen Abschnitten vorerst kein Zugverkehr stattfinden. Als Ersatz verkehren Busse für die Fahrgäste. In Bad Neuenahr liegt der Fokus darauf, die Bahnsteige fertigzustellen und eine Weiche zu erneuern, um nach der Wiederinbetriebnahme einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten.

Die vollständige Wiederherstellung der Strecke, die dann wieder durchgehende Fahrten von Remagen bis Ahrbrück ermöglicht, wird bis Ende 2025 erwartet. Der Wiederaufbau der Ahrtaltal-Bahn hat eine entscheidende Phase erreicht – die Infrastruktur wird Stück für Stück instand gesetzt. Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind, wird die Strecke die durch die Flut 2021 getrennten Gemeinden wieder verbinden. Bis dahin sorgen Ersatzbusse während der letzten Bauabschnitte für die Mobilität der Fahrgäste.

Quelle