03 May 2026, 00:16

Aachener Projekt unterstützt junge Migrant:innen seit zehn Jahren beim Berufseinstieg

Plakattext besagt, dass Flüchtlinge Gebührenbefreiungen für über 1.000 Coursera-Kurse erhalten und an lokalen Diskussionen teilnehmen können, während mehrere Personen im Hintergrund Taschen tragen.

Aachener Projekt unterstützt junge Migrant:innen seit zehn Jahren beim Berufseinstieg

Ein langjähriges Projekt in Aachen unterstützt weiterhin junge Migrantinnen und Migranten beim Einstieg in den Arbeitsmarkt

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Seit zehn Jahren hilft die Initiative „Jugendsozialarbeit mit jungen Geflüchteten“ Jugendlichen und jungen Erwachsenen, Fähigkeiten und Selbstvertrauen aufzubauen. Diese Woche besuchte Josefine Paul, die Landesministerin für Integration und Jugend, das Programm, um sich persönlich ein Bild von dessen Wirkung zu machen.

Das Projekt hat seinen Sitz im Hochgrundhaus an der Lütticher Straße, einer von vier Standorten der Jugendberufshilfe in der Stadt. Es richtet sich an Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen 16 und 27 Jahren und bietet Berufsworkshops in Handwerksberufen wie Bau, Metallverarbeitung und Malerei an. Zudem werden Schulungen in Hauswirtschaft, Medienkompetenz und sozialen Fähigkeiten angeboten.

Täglicher Deutschunterricht und individuelle Berufsberatung bilden das Herzstück des Programms. Zusätzlich gibt es ein Nachmittagsangebot für junge Migrantinnen ab 15 Jahren, das ihnen hilft, Chancen zu erkunden und sich mit Gleichaltrigen zu vernetzen. Finanziert wird das Projekt vom Landesverband Rheinland (LVR), wobei das Ministerium für Kinder, Jugend und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr zusätzliche 97.000 Euro bereitstellt.

Die Teilnehmerakquise erfolgt über Kooperationen mit Berufskollegs und dem Kommunalen Integrationszentrum. Weitere Informationen zur Teilnahme finden sich auf der Website des Projekts unter www.ourwebsite.com/youth-career-support.

Das seit einem Jahrzehnt bestehende Vorhaben bleibt eine wichtige Anlaufstelle für junge Migrantinnen und Migranten in Aachen. Mit erweiterter Förderung und laufenden Partnerschaften wird es auch künftig Sprachkurse, berufliche Qualifizierung und persönliche Entwicklungsförderung anbieten. Der Besuch von Ministerin Josefine Paul unterstreicht die Bedeutung des Projekts für den Übergang der Teilnehmenden in Ausbildung und Beschäftigung.

Quelle