23 March 2026, 10:11

46-Jähriger nach Bus-Streit von Jugendlichem am S-Bahnhof brutal angegriffen

Zwei Männer in einer körperlichen Auseinandersetzung, einer wirft einen Schlag auf den anderen und steht auf einem Papier mit Text.

46-Jähriger nach Bus-Streit von Jugendlichem am S-Bahnhof brutal angegriffen

46-Jähriger nach Streit mit Jugendlichen am S-Bahnhof Ratingen-Hösel angegriffen

Am Freitag, dem 20. März 2026, wurde ein 46-jähriger Mann vor dem S-Bahnhof Ratingen-Hösel von einem Jugendlichen angegriffen. Der Vorfall ereignete sich nach einer Auseinandersetzung in einem Bus, in der das Opfer eine Gruppe lauter Teenager zur Rede gestellt hatte. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, um den Täter zu identifizieren.

Der Zwischenfall begann im Bus, wo der Mann eine Gruppe aufmüpfiger Jugendlicher zurechtwies. Nach dem Aussteigen wurde er von einem der Jugendlichen bis zum Bahnhof verfolgt. Dort griff der mutmaßlich etwa 14 Jahre alte Täter den Mann mit Schlägen und Tritten an, bevor er flüchtete.

Das Opfer erlitt leichte Verletzungen und wurde ambulant in einem nahegelegenen Krankenhaus behandelt. Der Angreifer, beschrieben als kurzhaarig und in heller Kleidung, entkam gemeinsam mit einem weiteren Jugendlichen mit der S6 in Richtung Essen.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die den Streit im Bus oder die Attacke am Bahnhof beobachtet haben, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei Ratingen unter der Telefonnummer +49 2102 9981-6210 entgegen.

Obwohl bundesweite Zahlen zu Übergriffen durch Jugendliche im Öffentlichen Nahverkehr unklar sind, verzeichnete Niedersachsen im Jahr 2025 insgesamt 56.643 Straftaten von Tatverdächtigen unter 21 Jahren – ein Rückgang gegenüber 62.734 Fällen im Vorjahr. Eine spezifische Aufschlüsselung für Vorfälle im Verkehrsbereich liegt jedoch nicht vor.

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Mittlerweile wurde der Verletzte aus dem Krankenhaus entlassen. Die Behörden fahnden weiterhin nach dem Täter und sind auf die Mithilfe der Öffentlichkeit angewiesen, um den Hergang zu rekonstruieren. Personen mit Kenntnissen über den Vorfall werden aufgefordert, sich zu melden.

Quelle