35 Jahre Kultur- und Stadthistorisches Museum Duisburg: Ein Rückblick auf Erfolge und Visionen
Oswin Margraf35 Jahre Kultur- und Stadthistorisches Museum Duisburg: Ein Rückblick auf Erfolge und Visionen
Kultur- und Stadthistorisches Museum Duisburg feiert 35-jähriges Jubiläum am 22. März 2023
Am 22. März 2023 begehen das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg und seine Direktorin, Dr. Susanne Sommer, das 35-jährige Bestehen des Hauses. Ab Mittag findet eine Festveranstaltung statt, bei der Sommer gemeinsam mit dem ehemaligen Pressesprecher Werner Pöhling über die bewegte Geschichte des Museums sprechen wird.
Eröffnet wurde das Museum am 22. März 1991 in einer umgebauten Industriebacksteinmühle am Duisburger Innenhafen. Ursprünglich als Niederrheinisches Museum bekannt, war es das erste Projekt der Internationalen Bauausstellung Emscher Park (IBA). Die Umwandlung des historischen Gebäudes mit einem modernen Anbau dauerte nur zweieinhalb Jahre.
Bereits am Eröffnungswochenende strömten über 2.500 Besucher in das neue Haus. Der damalige Oberbürgermeister Josef Krings betonte die Bedeutung des Museums für die Identität Duisburgs als Hafenstadt, während Wolfgang Clement – später Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen – den Leitgedanken einer "Kultur für alle" lobte.
Seit drei Jahrzehnten widmet sich das Museum der städtischen und kulturellen Geschichte. Aktuelle Ausstellungen wie "Nester, Kobel, Höhlen – Raus aus dem Winterschlaf" und "Cash! – Eine Geschichte des Geldes" spiegeln seine dynamische Rolle in der Stadt wider.
Die Jubiläumsveranstaltung blickt auf den Wandel vom ehemaligen Mühlengebäude zur kulturellen Institution zurück. Mit modernen Werkstätten, Wechselausstellungen und Bildungsangeboten bleibt das Museum ein zentraler Ort des Duisburger Kulturerbes. Das Gespräch zwischen Dr. Sommer und Pöhling wird sowohl Rückblicke als auch Ausblicke auf die künftige Ausrichtung des Hauses bieten.






